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Unsere Wasserstoffprojekte

EWE macht Wasserstoff

Wir gestalten die Zukunft mit Wasserstoff

Für uns ist klar: Die Energiewende kann ohne Wasserstoff nicht gelingen. Dieses Wissen hat dazu geführt, dass wir die treibende Kraft der Wasserstoffwirtschaft im Nordwesten Deutschlands sind. Natürlich braucht es für den schnellen und effektiven Aufbau einer H2-Strategie starke Partnerinnen und Partner, um Expertisen zu bündeln und nachhaltige Synergien zu schaffen. Deswegen setzen wir bei EWE klar auf Teamarbeit in unseren vielen Vorzeigeprojekten.

Wasserstoff ist dabei jedoch nicht der einzige Schlüssel für eine klimaneutrale Energieversorgung. Es braucht viele Ansätze - für die EWE gleichermaßen Lösungen bietet und schafft. So werden wir als Unternehmen bis 2035 klimaneutral und schaffen Generationengerechtigkeit für unsere Region.

Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender EWE AG

Ohne Wasserstoff wird die Energiewende nicht gelingen. Durch die Umwandlung der fluktuierenden erneuerbaren Energien in Wasserstoff schaffen wir die Möglichkeit, grüne Energie bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Stefan Dohler, EWE-Vorstandsvorsitzender

Hier gestalten wir schon heute die Zukunft

HyCAVmobil – Wasserstoffspeicher in Brandenburg

In diesem Film zeigen wir, wie und warum EWE die erste Wasserstoffkaverne baut

Neben der Erzeugung von erneuerbaren Energien braucht es auch Speichermöglichkeiten, damit die Energiewende gelingen kann. In Brandenburg erproben wir derzeit, wie bestehende Erdgaskavernen für die Speicherung des Energieträgers der Zukunft genutzt werden können. Dabei wurde vor kurzem ein weiterer Meilenstein mit dem Nachweisen der Dichtheit der Kaverne erreicht. Im Oktober 2023 wird die Kaverne erstmals mit sechs Tonnen Wasserstoff befüllt. Mit einer effizienten Nutzung von vorhandenen Speicherräumen schaffen wir schnell und zukunftsorientiert das Fundament, dass eine nationale Wasserstoffwirtschaft benötigt – ohne dabei neue Flächen zu versiegeln sowie Klima und Umwelt weiter zu belasten.

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Premiere in der Wasserstoffwirtschaft – erste unterirdische Speicherung von reinem Wasserstoff

Nach dem Bau sowie allen notwendigen Testverfahren steht eine Premiere in der Wasserstoffwirtschaft an: Erstmals wird dann in Rüdersdorf 100 Prozent reiner Wasserstoff unterirdisch in einer Kaverne gelagert. Das Investitionsvolumen des Projektes beläuft sich auf knapp zehn Millionen Euro – vier Millionen davon sind EWE-eigene Mittel. Die restliche Summe erhalten EWE und das DLR Institut für Vernetzte Energiesysteme im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie als Förderung vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die erste Befüllung der Anlage soll zum Jahresende 2023 erfolgen.

Wichtiger Meilenstein erreicht – Dichtheit der Leitung nachgewiesen

Im September 2022 wurde die Dichtheit der Zuleitung für den in rund 1.000 Metern liegenden Speicherhohlraum nachgewiesen. Für den Testlauf wurde bereits Wasserstoff verwendet. Mit diesem Nachweis kommt das Projekt der sicheren Speicherung des neuen Energieträgers einen Schritt näher. Als nächster Schritt steht im Projektverlauf nun die Aussolung des unterirdischen Salzstocks an. Zunächst aber müssen entsprechende oberirdische Anlagen für den Prozess aufgebaut werden. Dies beginnt nun, im November 2022 startet dann das Ausspülen des Salzstocks.

Erkenntnisse auf großtechnische Anwendungen übertragbar

EWE erwartet mittelfristig erste Erkenntnisse, wie sich die Speicherung auf die Reinheit des Wasserstoffs auswirkt und wie die Einbindung von Wasserstoff in das deutsche Energiesystem gelingen kann.

Der Test in Rüdersdorf ist auf die Nutzung von Wasserstoff für die Mobilität ausgelegt und legt großes Augenmerk darauf, wie sich die Lagerung auf die Qualität des Wasserstoffs auswirkt. Vor dem Einsatz im Schwerlastverkehr durchläuft er eine Trocknungsanlage, um die Feuchtigkeit aus der Lagerung zu entfernen.

Die Erkenntnisse, die die kleine Forschungskaverne liefert, sollen problemlos auf Kavernen mit dem 1.000-fachen Volumen übertragbar sein. Ziel ist es, zukünftig Kavernen von 500.000 Kubikmetern zur großtechnischen Wasserstoffspeicherung zu nutzen.

HyWays for future – Heimische und grüne Energie für die Region 
Wasserstoff-Tanklaster

Vom kleinen Projekt bis zur nationalen Strategie für Wasserstoff – diesen Anspruch verkörpern die Projektpartner von Hyways for Future. Dabei soll Wasserstoff nachhaltig mit heimischer Energie aus regenerativen Quellen hergestellt werden. Ganz nach dem Motto: Aus der Region, für die Region. Gerade der Nordwesten Deutschlands bietet hierfür mit viel Wind die besten Voraussetzungen für eine umfangreiche Gewinnung von Strom, welcher direkt in die Produktion von nachhaltigem Wasserstoff gespeist werden kann. Der daraus gewonnene grüne Wasserstoff bietet dann umfangreiche Wege, viele unterschiedliche Bereiche nachhaltig mit Energie zu versorgen. 

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Elektrolyseur Huntorf  – Modellprojekt für eine Wasserstoffwirtschaft  

In Huntorf erproben wir derzeit im kleinen Modell, wie eine umfassende Wasserstoffwirtschaft gelingen kann. Auf unserem Gelände in der Nähe von Oldenburg befinden sich, neben einem 25 Kilowatt Elektrolyseur zur klimafreundlichen Wasserstofferzeugung, auch mehrere Erdgasspeicher für die Versorgung unserer Region. Das Besondere hierbei ist die 100 kW-Photovoltaikanlage, die zunächst den Grundbedarf der Kaverne deckt. Der Überschuss an Energie wird benutzt, um den Elektrolyseur zu betreiben und so grünen Wasserstoff zu produzieren. Die Speicherung dieses zukunftsfähigen Energieträgers erfolgt derzeit noch oberirdisch, wir testen jedoch die unterirdische Speicherung in Rüdersdorf. 

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HyFri – Klimafreundliche Fortbewegung mit Wasserstoffbussen 

Person die ein Wasserstoffauto betankt

Auch der Sektor Mobilität benötigt eine umfassende Transformation. Dank grünem Wasserstoff kann die klimafreundliche Fortbewegung durch den Alltag ermöglicht werden. Eine der Vorzeigeregion in diesem Bereich wird der Landkreis Friesland, welcher zukünftig zunächst mit fünf Wasserstoffbussen einen ersten Startschuss für den klimafreundlichen Umbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) setzt. Die nötigen Wasserstofftankstellen werden dabei von einem eigens hierfür gegründeten Zusammenschluss betrieben, an dem EWE beteiligt ist. Friesland kann bereits heute vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt werden – beste Voraussetzungen also für den Aufbau einer starken Wasserstoffwirtschaft.  

mehr Infos zu HyFri

HyBit – Wasserstoffprojekt in Bremen 

HyBit (Hydrogen for Bremens industrial transformation) gilt als eines der bislang größten industriellen Projekte in der Wasserstoffwirtschaft. EWE und swb haben gemeinsam eine zehn Megawatt Elektrolyseanlage in Auftrag gegeben, die 2024 in Betrieb gehen soll. Ziel von HyBit ist es, am swb-Kraftwerksstandort Bremen Mittelsbüren mittels Elektrolyse grünen Wasserstoff herzustellen. Genutzt wird dieser für die Roheisenerzeugung und die Verarbeitung im Stahlwerk von Arcelor Mittal sowie für zukünftige Mobilitätsanwendungen. Das Gemeinschaftsprojekt legt den Grundstein für eine starke und zukunftsorientiere Wasserstoffwirtschaft im Nordwesten. Neben der Sicherung von Arbeitsplätzen innerhalb unserer Kernregion, setzen wir ein klares Zeichen für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft im Norden Deutschlands – und das klimafreundlich mit einer starken Perspektive für die Zukunft.

Unsere geplanten Wasserstoffprojekte

320-Megawatt-Elektrolyseanlage in Emden –
Wasserstofferzeugung im Kraftwerksmaßstab geplant

Foto von Presseveranstaltung zur geplanten Elektrolyseanlage in Emden © Tobias Bruns

Mit der in Ostfriesland bestehenden Infrastruktur bietet sich Emden als großer Standort für eine erneuerbare Wasserstofferzeugung an. Die geplante 320-Megawatt-Elektrolyseanlage soll ab 2026 jährlich über eine Terrawattstunde an grünem Wasserstoff für die Region erzeugen. Somit können unter anderem rund 400.000 Tonnen Kohle, als auch 1 Millionen Tonnen CO2 bei der Stahlerzeugung eingespart werden. Der Bau der Anlage könnte dabei noch in diesem Jahr starten – vorausgesetzt die europäische Kommission genehmigt die Förderung. Die Elektrolyseanlage ist Teil des Großprojekts „Clean Hydrogen Coastline (CHC)“, bei dem Erzeugung, Transport, Speicherung und Nutzung von nachhaltigem Wasserstoff im Fokus stehen.

Die geplante Anlage unterstreicht unseren Anspruch, bereits heute den Grundstein für eine zukunfts- und klimaorientierte Energiewirtschaft zu legen. Nur mit einem schnellen zielgerichteten Ausbau erneuerbarer Energieträger kann die Energieversorgung in Deutschland wirklich grün werden. Dabei werden beispielsweise Windkraft und Wasserstoff Schlüsselrollen einnehmen und gerade in Kombination die Wertschöpfungskette nachhaltig neugestalten. Neben der geplanten Erzeugungsanlage in Emden treibt EWE die deutsche Wasserstoff-Wirtschaft auch in anderen Projekten maßgeblich voran. Ein klares Bekenntnis zum vielfältigen Energieträger der Zukunft.

mehr Infos zur Großanlage in Emden

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