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01.03.2018 - EWE AG

Jugend forscht 2018: 17 Projekte qualifizieren sich für Landesfinale Brandenburg

Energieunternehmen EWE veranstaltet Regionalwettbewerb in Eberswalde / Motto 2018: Spring!

Eberswalde, 01. März 2018. Die monatelange Fleißarbeit hat sich gelohnt. 17 von insgesamt 53 Projekten junger Brandenburger Forscherinnen und Forscher haben sich heute für den Landeswettbewerb Brandenburg „Jugend forscht 2018“ qualifiziert. Die Sieger konnten sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das Motto in diesem Jahr: „Spring!“ Förderer und Ausrichter des Wettbewerbstages war traditionell das Energieunternehmen EWE.

Die Jury aus Pädagogen, Praxisexperten und Wissenschaftlern war von den kreativen und ausgefallenen aber auch zeitgemäßen Projektpräsentationen im Zentrum für Erneuerbare Energien „Hermann Scheer“ in Eberswalde sehr angetan. Es gäbe viele clevere Ideen und Potenzial zum Fortsetzen der Arbeiten. Die Bewertung der Projekte aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik fiel entsprechend positiv aus. Für die 17 gekürten Siegerprojekte geht es am 10. und 11. April beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Schwarzheide weiter. Dort qualifizieren sich die Besten für das 53. Bundesfinale, das vom 24. bis 27. Mai 2018 in Darmstadt stattfindet.

Beim heutigen Ostbrandenburger Regionalwettbewerb bewiesen die 80 Jungforscherinnen und Jungforscher auf vielfältige Art und Weise, dass Forschen nicht nur spannend ist, sondern auch Spaß und Erfolg bringt. So zeigte Johanna Sophie Schöfisch aus Frankfurt (Oder) aufbauend auf ein vorangegangenes Projekt, welchen Einfluss verschiedene Zahnpasten auf die Zerstörung des Zahnfleisches haben. Das Urteil der Jury: „Die Forschungen der Dreizehnjährigen waren von den Überlegungen bis zum Versuchsaufbau so detailliert, dass die Jury sie aus der Juniorensparte ‚Schüler experimentieren‘ zu ‚Jugend forscht‘ hochstuft und sie zum Landeswettbewerb nominiert.“

Mit ihrer ungewöhnlichen Idee wollen die Neuenhagener Gymnasiasten Ronja Ulbricht und Ben Runge Rollstuhlfahrern mehr Licht beim Fahren machen. Dazu untersuchten sie in unterschiedlichen Szenarien, wie der störende Schattenwurf beseitigt oder stark reduziert wird. Die Jury honorierte die Leistung und nominierte Ronja und Ben für den Landeswettbewerb.

Die drei Jungforscher Eloy Schröter, Thomas Döding und Tim Pokart aus Cottbus arbeiteten sich in die Neugestaltung der Außenhülle von Flugzeugtriebwerken ein. Dazu bauten sie ein funktionsfähiges Modell und wendeten moderne Methoden wie 3D-Druck und Automatisierung an. Die Lösung von Schnittstellenproblemen zwischen der Industrieelektronik und einfacher Mikroelektronik überzeugte die Jury außerordentlich. Sie ehrte die Gymnasiasten mit dem Sonderpreis der Brandenburgischen Bildungsministerin und der Teilnahme am Landeswettbewerb.

Gastgeber Dr. Ulrich Müller, EWE-Generalbevollmächtigter, verkündete bei der feierlichen Preisverleihung größten Respekt gegenüber dem begabten Brandenburger Nachwuchs. „Ich bin begeistert, dass Jahr für Jahr mehr Schülerinnen und Schüler Interesse für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zeigen und beim Wettbewerb mitmachen. Die Arbeiten verdeutlichen, dass in der Ostbrandenburger Jugend viel Potenzial steckt. Viele kluge Köpfe haben heute gezeigt, dass es bei ‚Jugend forscht‘ längst nicht nur um reine Wettbewerbsbeiträge geht, sondern auch darum, unsere Zukunft mitzugestalten und Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.“

Die Teilnehmerzahl am Wettbewerb „Jugend forscht“ und die Qualität der Projekte zeigen, dass Naturwissenschaften heute stärker im Fokus junger Menschen stehen, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. „Jugend forscht bildet für die direkte und nachhaltige Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland eine hervorragende Basis. Für EWE ist es daher eine Herzensangelegenheit, den Wettbewerb zu unterstützen“, so Dr. Ulrich Müller. Das Energieunternehmen EWE unterstützt den Regionalwettbewerb Brandenburg Ost seit 2001 als Patenunternehmen und Ausrichter. Seit der Gründung 1965 sind Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft ein Eckpfeiler des Wettbewerbs.