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10.02.2015 - EWE AG

Wieviel Intelligenz braucht das Stromnetz?

Energiewendeprojekt Green Access gestartet
Erstes Projekttreffen unter Führung von EWE in Oldenburg

Oldenburg, 10. Februar 2015. Rund 30 Energie- und IT-Experten trafen sich heute im Veranstaltungszentrum Alte Fleiwa in Oldenburg, um das Energiewendeprojekt Green Access mit Leben zu füllen. Mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft erprobt EWE Lösungen zur Automatisierung der Mittel- und Niederspannungsnetze in der Praxis. Dr. Tanja Schmedes vom Konsortialführer EWE: „In den kommenden vier Jahren beschäftigen wir uns im Projekt mit zentralen Fragen: Wie intelligent müssen die Stromnetze werden? Bis zu welchem Grad lohnt sich Automatisierung und Vernetzung?“ Green Access ist eines von zurzeit mehreren Forschungsprojekten, mit denen der EWE-Konzern die Energiewende gemeinsam mit Partnern in der Praxis voranbringen möchte.

Ziel bei Green Access ist es, Komponenten und Steuerkonzepte im Stromnetz so weiterzuentwickeln, dass sie miteinander kommunizieren und sich als selbstlernende Systeme auf Veränderungen wie den Anschluss neuer Stromerzeuger und -verbraucher einstellen können. In einem großen Feldtest will Green Access die Praxistauglichkeit nachweisen und darlegen, wie viele Intelligente Netze, so genannte Smart Grids, sich wirtschaftlich lohnen. „Smart Grids erfordern das Zusammenspiel von Informations- und Kommunikationstechnik, Netz- und Anlagentechnik. Dementsprechend interdisziplinär ist Green Access ausgerichtet“, so Dr. Tanja Schmedes.

Im Konsortium ist der EWE-Konzern mit der EWE AG, der EWE NETZ GmbH und der BTC AG vertreten und bezieht mit NEXT ENERGY und OFFIS enge Forschungspartner aus Oldenburg ein. Weitere Partner aus der Wissenschaft sind die Bergische Universität Wuppertal und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, mit dem EWE bereits im Projekt eTelligence an der Integration erneuerbarer Energien zusammengearbeitet hat. Industriepartner sind die Unternehmen Bilfinger Mauell GmbH, die SAG GmbH und die SMA Solar Technology AG. Das auf vier Jahre ausgelegte Projekt Green Access wird über die Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ durch das BMWi gefördert.