Navigation
18.12.2023 - EWE AG

Jugend forscht 2024: 77 Projektanmeldungen für Ostbrandenburger Regionalwettbewerb

• Energiedienstleister EWE veranstaltet Ostbrandenburger Regionalwettbewerb am 29. Februar in Wildau
• Wettbewerbsmotto 2024: Mach Dir einen Kopf!

Strausberg, 18. Dezember 2023. Die Projektanmeldungen für den Regionalwettbewerb Brandenburg Ost von „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ sind eingegangen. 126 junge Forschende mit 77 Projekten aus 26 Schulen und Institutionen wollen sich Ende Februar der Jury stellen. Die Anmeldezahlen liegen nach einem coronabedingten Rückgang in den Jahren 2021 bis 2023 sogar auf einem höheren Niveau als in den Vorjahren. Bis 30. Januar haben die Schülerinnen und Schüler Zeit, ihre Arbeiten fertigzustellen und einzureichen. Dann stehen die tatsächlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer fest.

Der Wettbewerb findet am 29. Februar an der Technischen Hochschule Wildau statt. Dann wird es für die jungen Forschenden ernst. Ausrichter der Veranstaltung ist der regionale Energiedienstleister EWE. Wer es eine Runde weiterschafft, darf im April beim Brandenburger Landeswettbewerb „Jugend forscht und Schüler experimentieren" teilnehmen. Dort qualifizieren sich die Besten für das 59. Bundesfinale Jugend forscht, das vom 30. Mai bis 2. Juni 2024 in Heilbronn stattfindet. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise vergeben.

Das Motto des 59. Wettbewerbsjahres: „Mach Dir einen Kopf!“ Die Ideen der Forschernachwuchs können aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik kommen. Favoriten unter den Fachgebieten sind Biologie mit 23 Projekten, Chemie mit 14 Projekten und Physik mit 12 Projekten. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten wieder an aktuellen und praktischen Themen. Sie forschen beispielsweise am Einsatz medizinischer Masken zur Verbesserung von Betoneigenschaften, arbeiten an einem Modell eines Laufwasserkraftwerkes für befahrende Fließgewässer, untersuchen Turbinen für ein Mini-Pumpspeicherkraftwerk oder widmen sich der Kühlung von Photovoltaikmodulen und deren Kombination mit Sonnenkollektoren. Hendrik Stiemer, Wettbewerbsleiter des Ostbrandenburger Regionalwettbewerbs, zu den Anmeldungen: „Ich bin begeistert von der großen Vielfalt der Projektideen. Diese zeigen, dass sehr viel Kreativität und Forschergeist in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler stecken. Denn die Projektideen kommen von den Jungforschenden selbst. Sie sind nicht von den Wettbewerbsleitungen vorgegeben.“

Jugend forscht bildet für die direkte und nachhaltige Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland eine hervorragende Basis. „Die Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie zeigen, dass es wichtig ist, die Kenntnisse und Fähigkeiten des Nachwuchses in Mathematik und in den Naturwissenschaften zu stärken. Mit Wettbewerben wie Jugend forscht haben die jungen Leute die Möglichkeit, ihre MINT-Kompetenzen gezielt zu erweitern und zu vertiefen. Das unterstützen wir ausdrücklich und fördern den Wettbewerb seit vielen Jahren“, ergänzt EWE-Projektleiterin und Jugend forscht-Patenbeauftragte Brigitte Jeschke.

Besonders freuen die Gastgeberin des Regionalwettbewerbs die wieder sehr hohen Anmeldezahlen. „Diese positive Entwicklung ist ein Zeichen, dass junge Menschen nach wie vor großes Interesse an MINT-Themen haben und Dinge vorantreiben und bewegen wollen. Vor allem die vielen Energieprojekte zeigen, dass den Jungforscherinnen und Jungforschern die Themen Nachhaltigkeit und Klimawende besonders wichtig sind und sie ihren Beitrag für eine klimafreundliche Zukunft leisten wollen, der für unsere Gesellschaft sehr wichtig ist. Das beeindruckt mich sehr“, so Brigitte Jeschke.

Seit der Gründung 1965 ist die Unterstützung der Wettbewerbe durch Wirtschaft und Wissenschaft ein Eckpfeiler von Jugend forscht. Bereits seit 2001 ist EWE Patenunternehmen und Ausrichter für den Regionalwettbewerb Brandenburg Ost. Für EWE ist es wichtig, möglichst vielen jungen Talenten zu zeigen, welche vielfältigen Chancen und Perspektiven ihnen der MINT-Bereich bietet, beispielsweise bei der Ausbildungssuche. „Auch in unserem Unternehmen können junge Leute zwischen einer Vielzahl von Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen, wie beispielsweise zum IT-Systemelektroniker, Anlagenmechaniker oder Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik, wählen. Insbesondere im Hinblick auf die Veränderungen in der Energiebranche werden die kommenden Generationen vor spannenden und zukunftsorientierten Herausforderungen stehen“, wirbt Brigitte Jeschke für eine Ausbildung bei EWE.

Teilnehmende Schulen und Institutionen (Projektanzahl)

- Babelsberg: Bertha-von-Suttner Gymnasium Babelsberg (1)
- Bernau: Paulus Praetorius Gymnasium (5)
- Cottbus: Max-Steenbeck-Gymnasium (3)
- Dresden: Technische Universität Dresden, Professur für Lebensmittelchemie (1)
- Eisenhüttenstadt: Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe (1)
- Elsterwerda: Elsterschloss-Gymnasium (2)
- Erkner: Carl-Bechstein-Gymnasium (2)
- Falkensee: Creatives Zentrum Haus am Anger (1)
- Finsterwalde: Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. (1)
- Frankfurt (Oder): Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (17)
- Frankfurt (Oder): Zentrum für Begabungsförderung EinSteinchen (4)
- Friedland: Grundschule Friedland (1)
- Fürstenwalde: Europaschule OSZ Oder-Spree (2)
- Hohen Neuendorf: Marie-Curie-Gymnasium Hohen Neuendorf (2)
- Kleinmachnow: Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow (2)
- Kolkwitz: Gesamtschule Spree-Neiße (9)
- Königs Wusterhausen: Friedrich-Schiller-Gymnasium (1)
- Lauchhammer: JuFo-Zentrum Lauchhammer (2)
- Luckenwalde: Friedrich-Ebert-Grundschule (1)
- Ludwigsfelde: Marie-Curie-Gymnasium (1)
- Neuenhagen: Einstein-Gymnasium (6)
- Panketal: Gesamtschule Wilhelm Conrad Röntgen (1)
- Potsdam: Neue Grundschule Potsdam (1)
- Schwarzheide: Emil-Fischer-Gymnasium im SeeCampus (5)
- Wildau: Gymnasium Villa Elisabeth (1)
- Wittenberge: Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge (1)
- Kein Erarbeitungsort angegeben (3)

Ansprechpartner
Foto von Pressesprecherin Nadine Auras
Nadine Auras Pressesprecherin

+49-3341-382-103 nadine.auras@ewe.de

Nach oben zeigender Pfeil