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04.03.2021 - EWE AG

EWE gibt Tipps zum Tag des Energiesparens

Oldenburg, 4. März 2021.  Er rückt den sparsamen Umgang mit Energie in den Fokus, der internationale Tag des Energiesparens am 5. März. „Sparsamer Umgang mit Energie schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Klima. Jeder kann durch ganz einfache Verhaltensweisen seinen Energieverbrauch senken“, sagt Petra Heinrich, Fachberaterin beim Oldenburger Energiedienstleister  EWE und nennt konkrete Beispiele aus dem Alltag: 

So sollten zum Beispiel nur abgekühlte Speisen in den Kühlschrank gelegt werden, da die Abkühlung warmer Speisen mehr Energie verbrauche. Das gelte auch für einen leeren Kühlschrank im Vergleich zum gut gefüllten, der Grund: „Lebensmittel bestehen zu großen Teilen aus Wasser und Wasser  speichert die Kälte besser als Luft. Daher bleibt es in einem vollen Kühlschrank länger kalt als in einem leeren, ohne dass Energie benötigt wird. Lebensmittel funktionieren da ähnlich wie Kühl-Akkus“, weiß Petra Heinrich. 

Auch der Kühlschrank sollte möglichst nicht direkt neben dem Backofen stehen, sondern an einem kühlen Ort. Für den Backofengebrauch gelte dabei, ihn möglichst ohne Vorheizen direkt zu benutzen und fünf bis zehn Minuten vor dem Garzeitende auszuschalten und die Nachwärme auszunutzen. Beim Kekse backen rät Petra Heinrich – Umluft macht´s möglich –  drei Backbleche zeitgleich in den Ofen zu schieben. Wer Wasser im Wasserkocher erhitzt, der sollte der EWE-Expertin zufolge wirklich nur die Menge einfüllen, die er auch braucht. „Das gilt auch wenn das Wasser auf dem Herd im Topf erhitzt wird. Und da jeder Topf einen Deckel hat, sollte der auch benutzt werden, denn dann kocht das Wasser – wie auch Speisen – deutlich schneller“, so Heinrich. Es seien oft die „kleinen Handgriffe“, die beim Thema Energiesparen große Wirkung entfalteten. So auch beim Thema Heizen. 

Wenngleich am 1. März bereits der meteorologische Frühling begonnen hat, stehen eventuell dennoch ein paar kalte Tage ins Haus. „Heizkörper sollten grundsätzlich nicht mit Trockentüchern oder ähnlichen ´Dämmstoffen´ abgedeckt werden. Auch Thermostate können die Raumtemperatur nur korrekt messen, wenn sie nicht verdeckt sind“, sagt Petra Heinrich. Oft vernachlässig werde auch, die Heizung regelmäßig zu entlüften. Das führe dazu, dass das Wasser in der Heizung nicht mehr richtig zirkuliere und somit zum Energieverlust. 

Bei Heizungen, die allzu sehr in die Jahre gekommen sind lohnt sich Heinrich zufolge der Tausch der alten Heizung gegen ein modernes Brennwertgerät. Dies beschere oft Energieeinsparungen von 20 bis 30 Prozent gegenüber Altgeräten. „Wer eine solch große Investition scheut, für den kann das EWE Heizungs-Contracting EWE Wärme+ eine gute Lösung sein. Dabei zahlt der Kunde nur einen monatlichen Grundpreis und die Kosten für die verbrauchte Wärme. Der Tag des Energiesparens ist vielleicht ein guter Aufhänger, auch darüber einmal nachzudenken“, sagt Petra Heinrich.