Navigation
zurück zur Übersicht
13.01.2021 - EWE AG

EWE-Vorstandsvorsitzender Dohler berät Europäische Kommission zu Wasserstoffanwendung

Oldenburg, 13. Januar 2021. Wie lässt sich Wasserstoff ins europäische Energiesystem integrieren? Diese Frage beschäftigt mit Blick auf das Ziel Klimaneutralität seit geraumer Zeit die Europäische Kommission. Antworten darauf erhofft sie sich unter anderem vom EWE-Vorstandsvorsitzenden Stefan Dohler. Er sitzt mit an einem von sechs neu gegründeten Runden Tischen der European Clean Hydrogen Alliance der Europäischen Kommission. Die von der Kommission ausgewählten Mitglieder sind ausschließlich hochrangigste Vertreter europäischer Energie- und Industrieunternehmen sowie von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen.


Die European Clean Hydrogen Alliance hat die Europäische Kommission im Juli vergangenen Jahres ins Leben gerufen – mit dem Ziel, die europäische Wirtschaft durch Wasserstoffanwendung bis zum Jahr 2050 CO2-neutral zu machen. An den jetzt gegründeten insgesamt sechs Runden Tischen beschäftigen sich die Mitglieder mit den unterschiedlichen Herausforderungen der Wasserstoffanwendung entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette. Stefan Dohler ist Mitglied des Runden Tisches zur Einbindung von Wasserstoff in das Energiesystem. Hier liegt der Fokus insbesondere auf der großtechnischen Speicherung von Wasserstoff. Durch sie wird die Nutzung regenerativer Energien flexibler.

„Ich freue mich sehr, dass die Europäische Kommission beim Thema Wasserstoff auch auf die Expertise von EWE setzt“, sagt Stefan Dohler. „Ich denke, dies ist das Ergebnis unseres Engagements in dem Bereich“, so Dohler weiter. Insbesondere beim Thema Wasserstoffspeicherung habe EWE unlängst eine europäische Vorreiterrolle eingenommen – mit seinem Projekt HyCAVmobil, mit dem EWE im brandenburgischen Rüdersdorf bei Berlin erstmalig 100 Prozent Wasserstoff in einer Salzkaverne speichere, etwa 1.000 Meter unter der Erdoberfläche. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit diesem Forschungsprojekt wertvolle Erkenntnisse für die großvolumige Speicherung von Wasserstoff in Europa liefern“, hebt Dohler hervor.