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26.06.2020 - EWE AG

Nächster Schritt für klimafreundliche Wärmeversorgung in Fürstenwalde

Energiedienstleister bindet hochmodernes Blockheizkraftwerk in das Wärmenetz ein / Anfang Juli kurzzeitige Versorgungsunterbrechung in Fürstenwalder Innenstadt

Strausberg, 26. Juni 2020. Wenige Wochen nach der Lieferung des neuen Blockheizkraftwerkes (BHKW) für das EWE-Heizhaushaus in der Fürstenwalder Innenstadt wird das Herzstück der Wärmeversorgung in den nächsten Tagen in das lokale Wärmenetz integriert. Die Einbindung des Strom und Wärme erzeugenden Motors ist der nächste Schritt für die geplante Inbetriebnahme der Anlage im Herbst.

Vom 7. Juli 13 Uhr bis zum 8. Juli 5 Uhr unterbricht EWE für die Motoreneinbindung die Wärmeversorgung. Damit sich die über das Heizhaus versorgten Haushalte, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen so wenig wie möglich einschränken müssen, habe der Energiedienstleister die Arbeiten bewusst in die warme Jahreszeit gelegt. „Im Sommer entfällt das Heizen. Dadurch kommt es nur zu einem kurzzeitigen Ausfall der Warmwasserversorgung“, erläutert EWE-Projektleiter Marco Lilienthal. Das Unternehmen bittet die Betroffenen in der Fürstenwalder Innenstadt dennoch um Verständnis.

Nach der Einbindung des BHKWs in das Wärmenetz folgen in den nächsten Wochen noch weitere technische Arbeiten. Der mehrtägige Probebetrieb werde im September stattfinden, wenn die Anlage komplett in das Heizhaus eingebunden und angeschlossen sei. „Mit der Inbetriebnahme des hocheffizienten Motors können wir die Fürstenwalder Innenstadt effizienter und klimafreundlicher versorgen“, so Lilienthal. Das BHKW arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. „Durch diese gleichzeitige Strom- und Wärmeproduktion spart die Anlage im Jahr 1.000 Tonnen CO2 ein. Im Vergleich zum deutschen Strom-Mix sind das 25 Prozent weniger CO2“, erläutert Lilienthal. Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung sei für EWE ein wichtiger Baustein für die Energiewende. EWE modernisiere daher nach und nach seine Heizkraftwerke in der Region, beispielsweise in Eberswalde, Fürstenwalde und Seelow, um sie auf den technisch neuesten Stand zu bringen. „Die neue Anlage ist ein Beitrag von uns für eine zukunftsfähige, klimaschonende Wärmeversorgung in der Stadt“, so Marco Lilienthal weiter.

Für das BHKW investiert EWE rund 1,5 Mio. Euro. Die Baumaßnahmen führen überwiegend ortsansässige Fachfirmen im Auftrag für EWE durch. Als regionales Unternehmen sei es für EWE eine Selbstverständlichkeit, die regionale Wirtschaft einzubinden.