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28.04.2020 - EWE AG

EWE modernisiert Seelower Wärmenetz

Baumaßnahme bis Herbst 2020 im Stadtzentrum von Seelow / SEWOBA-Liegenschaften bald komplett am neuen Netz / Investition: 450.000 Euro

Strausberg, 28. April 2020. Der regionale Energiedienstleister EWE modernisiert bis zur nächsten Heizsaison das Wärmenetz in der Stadt Seelow. Damit schließt das Unternehmen die Arbeiten der letzten drei Jahre ab. Investiert hat EWE dafür insgesamt rund 450.000 Euro.

Ziel der Modernisierung sei es, die Versorgungssicherheit in der Stadt zu erhöhen. Über das zwölf Kilometer lange Wärmenetz versorgt der Energiedienstleister private Haushalte und Gewerbegebäude sowie Liegenschaften des Landkreises Märkisch-Oderland, der Stadt Seelow und der Wohnungsbaugesellschaft SEWOBA. „Die Wohnhäuser der SEWOBA werden ab Juli komplett über das erneuerte Netz mit Wärme versorgt. Dann sind die derzeitigen Arbeiten in der Straße Am Stadion 19-20 abgeschlossen“, berichtet EWE-Projektleiter Thomas Schelk.

Für SEWOBA-Geschäftsführer Hans-Peter Thierfeld wird damit ein Meilenstein erreicht sein, der zum Wohlfühlen der Mieter maßgeblich beiträgt. „Wir wollen, dass sich unsere Mieter um sich kümmern können. Alles andere rund um die Wohnungen übernehmen wir“, so Hans-Peter Thierfeld. Dazu gehöre auch eine zuverlässige Wärmeversorgung aller Objekte. „Mit EWE haben wir seit vielen Jahren einen Partner an der Seite, auf den wir uns verlassen können“, ergänzt der SEWOBA-Geschäftsführer.

Anfang Juni beginnt EWE mit den Modernisierungsarbeiten am letzten Teilstück des Wärmenetzes in der Straße Am Stadion zwischen den Hausnummern 22 und 27. In diesem Abschnitt werden 100 Meter alte Leitungen gegen neueste, doppelwandige Technik ausgetauscht, um Wärmeverluste zu minimieren. Damit die Haushalte sich so wenig wie möglich einschränken müssen, habe EWE die Modernisierungsarbeiten bewusst in die wärmere Jahreszeit gelegt, in der das Heizen entfällt.

Die Baumaßnahme verlange handwerklich intensive und hochwertige Schweißarbeiten. „Dafür haben wir ortsansässige Fachfirmen beauftragt“, so der EWE-Projektleiter. Als regionales Unternehmen sei es für EWE eine Selbstverständlichkeit, die regionale Wirtschaft einzubinden. Auch beim Bau der neuen Blockheizkraftwerke im Seelower Norden und Süden arbeitete EWE überwiegend mit Unternehmen aus der Region zusammen. „Wir bauen derzeit zwei hochmoderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in unsere Heizhäuser ein. Sobald diese an das Strom- und an das Wärmenetz angeschlossen sind, können sie in den Probebetrieb gehen“, berichtet Thomas Schelk. Dies sei voraussichtlich im Dezember der Fall.