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25.03.2020 - EWE AG

EWE Go bietet in der Krise kostenlos Elektro-Roller an

Oldenburg, 25. März 2020. In Zeiten der Corona-Krise stellen öffentliche Verkehrsmittel eine Infektionsquelle dar und Lieferdienste stoßen zuweilen an die Grenzen ihrer Fuhrparkkapazitäten. Vor diesem Hintergrund bietet die EWE-Mobilitätstochter EWE Go kostenlos eine mobile Alternative an: Ab dem 27. März stellt das Unternehmen so genannten systemrelevanten Berufsgruppen, die auf Mobilität angewiesen sind, kostenlos rund 100 Elektromotorroller für den Raum Oldenburg zur Verfügung.

„Das Angebot richtet sich zum Beispiel an Beschäftigte aus dem Gesundheitsbereich, aus dem Einzelhandel oder auch an Beschäftigte aus dem Bereich der Gastronomie. Alle Personen, die auf Mobilität angewiesen sind und ein entsprechendes Fahrzeug zur Durchführung ihrer Tätigkeit benötigen, können sich unter hello@ewe-go.de melden oder telefonisch unter der Nummer 0441 36152-333“, sagt Enno Ostermann, bei EWE Go im Bereich Business Development tätig. Die Fahrzeuge erfahren dabei Ostermann zufolge keinen Nutzerwechsel sondern verbleiben über einen längeren Zeitraum in ein und derselben Hand. Detaillierte Informationen erhalten interessierte unter www.ewe-go.de/rollersharing Bei dem Angebot kooperiert EWE Go eng mit der Stadt Oldenburg, die das Angebot unter anderem auch auf der städtischen Homepage bekannt gibt.

Ursprünglich hatte EWE Go zum 27. März den Startschuss für ein Roller Sharing-Angebot vorgesehen. Die 100 Elektroroller hätten dann der allgemeinen Oldenburger Öffentlichkeit – buchbar über eine App – kostenpflichtig zur Verfügung gestanden. „Ein solches Sharing-Angebot – aus diversen Großstädten ja bereits bekannt – bedeutet aber, dass die Fahrzeuge einen häufigen Nutzerwechsel erleben. Das wiederum hätte in Zeiten der Corona-Krise eine Infektionsgefahr, zum Beispiel durch die Lenkergriffe, bedeuten können. Aus diesem Grunde haben wir uns für eine Verschiebung des Marktstartes verschoben und bieten die Fahrzeuge derzeit kostenlos in einer eins zu eins Zuordnung bedürftigen Personen an“, so Ostermann. „Wir möchten damit in diesen schwierigen Zeiten einfach nur eine Hilfe anbieten.“