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22.08.2018 - EWE AG

EWE integriert Infrastruktur, Kommunikation, Energie und Daten zu innovativen Lösungen

• EWE-Vorstand präsentiert überarbeitete Konzernstrategie
• Unsere Vision: Wir machen aus Innovationen einfach Alltag
• Dreiklang aus Fokussierung, Performance und Zusammenarbeit

Oldenburg, 22. August 2018. Der Oldenburger Telekommunikations- und Energieanbieter EWE positioniert sich als innovativer Lösungsanbieter und setzt auf Wachstum durch Glasfaserausbau, Erneuerbare Energien, Mobilität, neue Speicherlösungen, Energiedienstleistungen und die intelligente und sichere Vernetzung von Daten. Das ist das Ergebnis einer Strategieüberarbeitung, die der Vorstand des Unternehmens in den letzten Monaten gemeinsam mit den Führungskräften vorgenommen hat. „EWE verknüpft seit vielen Jahren erfolgreich die Geschäftsfelder Energie, Telekommunikation und IT und verfügt damit über eine gute Ausgangslage, um die Chancen zu ergreifen, die sich aus Energiewende und Digitalisierung ergeben und beide Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Mit der überarbeiteten Strategie legen wir das Fundament für die künftige Ausrichtung des Konzerns als Anbieter innovativer Lösungen und moderner Infrastruktur für die Menschen in den Heimatregionen Ems-Weser-Elbe sowie Brandenburg/Rügen von EWE. So entwickeln wir uns zu einem Dienstleister, der mit ganzheitlichen Services und Produkten rund um Energie, Kommunikation, vernetzten Daten und Mobilität auch überregional einen signifikanten Teil seines Ergebnisses erwirtschaften wird. Bundesweit zählt EWE damit zu den wenigen Unternehmen, die integriert über diese für die Energiewende zentralen Kompetenzen verfügen und diese für seine Kunden aus einer Hand anbietet. Zugleich schauen wir weiter mit wachem Blick auf Entwicklungen an den Märkten und sich verändernde Rahmenbedingungen – denn natürlich ist die Arbeit an der strategischen Ausrichtung ein kontinuierlicher Prozess“, erläutert Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender der EWE AG.

Unsere Vision: Wir machen aus Innovationen einfach Alltag
Die neue Vision des Unternehmens fasst in einem Satz den Wesenskern von EWE zusammen: Wir machen aus Innovationen einfach Alltag. Stefan Dohler sagt dazu: „Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von EWE beschäftigen sich frühzeitig mit neuen Technologien und Dingen, die heute noch Zukunftsmusik sind, um daraus im richtigen Moment innovative Lösungen und Angebote zu entwickeln, die unseren Kunden den Alltag vereinfachen. Unser Unternehmen steht in der Region seit Jahrzehnten für Wandel und Fortschritt, hat Gasnetze aufgebaut und moderne Elektrogeräte in die Haushalte gebracht, als dies noch kaum jemand für notwendig hielt. Ähnlich war es später bei Internet und Mobilfunk. Wir haben den Menschen den jeweiligen Nutzen dieser Innovationen aufgezeigt und sie mit neuen Technologien vertraut gemacht. Heute geht es um Glasfaseranschlüsse, intelligente Zähler und smartes Wohnen sowie Ressourcenschonung und das Zusammenwachsen der bisher getrennten Sektoren Energie, Wärme und Mobilität.“ Durch intelligente Lösungen, die smarte Orchestrierung bewährter Infrastruktur, moderne Telekommunikationsnetze, Daten und Datenmanagement, erneuerbare Energien sowie innovative Speicherlösungen treibe und unterstütze EWE diese Entwicklungen. Neben der Vision steht die aus den sechs Handlungsfeldern Kundenzentrierung, infrastruktureller Versorgungsauftrag, Energiewende und Energiesysteme, Performance und Kostenführerschaft, Smart Data sowie Unternehmenskultur bestehende Mission im Zentrum der Strategie.

Dreiklang aus Fokussierung, Performance und Zusammenarbeit
Um die darin formulierten Ziele zu erreichen, setzt EWE in einem ersten Umsetzungsschritt auf einen Dreiklang aus Fokussierung, Performance und Zusammenarbeit:

Die klare Fokussierung auf zukunfts- und entwicklungsfähige Geschäftsfelder ist dabei Voraussetzung, um wesentliche Ressourcen wie Managementkapazität, Mitarbeiter-Knowhow sowie die Finanzkraft auf ertragsreiche und zukunftsfähige Bereiche zu bündeln. So konzentriert sich EWE beispielweise im Bereich reguliertes Netzgeschäft auf die Heimatregionen Ems-Weser-Elbe sowie Brandenburg – hier betreiben wir Netze mit hoher Zuverlässigkeit und Effizienz. Der intensive Glasfaserausbau sowie der Aufbau marktorientierter innovativer Dienstleistungen bilden den Schwerpunkt der Weiterentwicklung der EWE AG vom Energieversorger zum Dienstleistungsunternehmen. Hinzu kommen Energie- und Telekommunikationsvertrieb als derzeitiges Kerngeschäft. Zu den Geschäftsfeldern mit einer zukünftig signifikanten strategischen Bedeutung für EWE zählen u.a. erneuerbare Energien, Mobilitätslösungen, Energiedienstleistungen, Speicherlösungen und datenbasierte sowie datengetriebene Geschäfte. Diese Bereiche werden sukzessive ausgebaut und weiterentwickelt. „Gleichzeitig prüfen wir genau, was wir zukünftig aufgrund unserer Wettbewerbsfähigkeit und Kernkompetenzen erfolgreich weiterführen können – und damit auch, was eher geringe Aussicht auf Erfolg hat. Dadurch schaffen wir freie Ressourcen, um zukunftsorientiert wachsen zu können. Unser Ziel ist es, EWE dauerhaft profitabel und zum Nutzen unserer Kunden zu entwickeln“, so Dohler.

Die aktuelle Ertragskraft und Leistungsfähigkeit im gesamten Konzern sollen weiter optimiert werden, um die Erwartungen von Kunden und Anteilseignern bestmöglich zu erfüllen. Die Überprüfung von bestehenden Abläufen und Prozessen steht hierbei ebenso an, wie die Stärkung der Innovationskraft und die Verbesserung der Geschwindigkeit bis zur Marktreife neuer Produkte und Dienstleistungen. „Darüber hinaus gilt es, zwischen den unterschiedlichen Geschäften und Funktionen im Konzern weitere Synergien zu heben und vor allem die bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vorhandene Innovationskraft freizusetzen“, erläutert Dohler. „Ich habe in den vergangenen Monaten viele hochqualifizierte, engagierte und innovationsfreudige Mitarbeiter kennen gelernt – deren Engagement zu fördern und für den gemeinsamen Erfolg zu nutzen, ist für uns wesentlich.“

Die Zusammenarbeit im Konzern solle daher künftig noch häufiger über die Grenzen der Einzelgesellschaften reichen, Mitarbeitende dafür digitaler, agiler und vernetzter miteinander arbeiten können. „Wir fördern dafür ganz bewusst eine neue Form des Miteinanders und stellen uns auch darauf ein, dass wir nicht mehr alles alleine machen, sondern Partnerschaften nutzen, um unser Kompetenzprofil sinnvoll zu ergänzen.“


Statements des EWE-Aufsichtsrates und des EWE-Verbands

Der Vorstand der EWE AG hat dem Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung die neue Konzernstrategie vorgestellt und ausführlich erläutert.

Bernhard Bramlage, Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWE AG, erklärt dazu: „Der Aufsichtsrat unterstützt die vom Vorstand beschriebene strategische Ausrichtung, die EWE in die Lage versetzen wird, sich in der aktuellen Veränderung der Branche durch Energiewende und Digitalisierung auch künftig zu behaupten.“ Es bestehe Konsens im Aufsichtsrat, dass die mit der Weiterentwicklung verbundenen Veränderungen jetzt im engen Dialog mit den Mitarbeitenden, Betriebsräten und der Gewerkschaft ausgestaltet werden müssen.

Heiner Schönecke, Geschäftsführer des EWE-Verbandes, betont:
„Auch der EWE-Verband hat sich intensiv mit der überarbeiteten Konzernstrategie befasst und wird in seinen Gremien den weiteren Umsetzungsprozess begleiten.“