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06.12.2016 - EWE AG

EWE: Staatssekretär Baake überreicht in Berlin Förderbescheid für Energiewende-Projekt enera

Vorstandsvorsitzender Matthias Brückmann nimmt weitere Auszeichnung entgegen /
Projekt zählt zu den 100 besten Ideen Deutschlands

Berlin/Oldenburg, 6. Dezember 2016. Dieser Nikolaustag wird EWE und seinen Partnern im Energiewende-Projekt enera ganz sicher in bester Erinnerung bleiben: Neben dem Förderbescheid des Bundeswirtschaftsministeriums konnte EWE-Vorstandsvorsitzender Matthias Brückmann erneut eine Auszeichnung für das ambitionierte Projekt in Empfang nehmen.

„Mit der Unterstützung des Bundes werden wir mit enera den nächsten Schritt der Energiewende gehen und dabei Digitalisierung und Energiewende verschmelzen. Wir freuen uns über die Anerkennung, die aus dieser Förderung spricht – wissen aber auch um die Erwartungen, die damit verbunden sind“, äußerte sich Brückmann am Nachmittag in Berlin. „Wir werden hart dafür arbeiten, dass im Projekt enera die angekündigte Blaupause für die digitalisierte Energiewende in Deutschland entsteht.“ Der Bund unterstützt enera im Rahmen des Förderprogramms Schaufenster intelligente Energie (SINTEG) mit insgesamt rund 50 Mio. Euro in vier Jahren, die am Projekt beteiligten Unternehmen und Partner wollen weitere 120 Mio. Euro in die Modellregion investieren, um das Energienetz mit intelligenten Messsystemen auszustatten, Speichersysteme zu bauen, Windenergieanlagen technisch zu erweitern und in Zusammenarbeit mit Stromhandelsplätzen Marktmodelle um regionale Produkte zu erweitern.

Bereits am Vormittag konnte sich Brückmann gemeinsam mit anwesenden Projektpartnern in Oldenburg über die Auszeichnung im Wettbewerb „Land der Ideen“ freuen: Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern hatte enera gemeinsam mit einem sechsköpfigen Fachbeirat aus über 1.000 Bewerbungen ausgewählt und zu einer der 100 besten Ideen Deutschlands gekürt. In der Laudatio betonte die Jury: „enera zeigt eindrucksvoll, dass die Energiewende gemeinschaftlich möglich ist. Und zwar im Zusammenspiel mit allen beteiligten Akteuren – in Niedersachsen, aber auch in ganz Deutschland.“ Ende September hatte das Projekt in Berlin bereits den Handelsblatt Energy Award erhalten.

Mehr über enera: www.energie-vernetzen.de

Über SINTEG:
enera ist Teil des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ziel ist es, in großflächigen „Schaufensterregionen“ skalierbare Musterlösungen für eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien zu entwickeln und zu demonstrieren. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte. Die gefundenen Lösungen sollen als Modell für eine breite Umsetzung dienen.
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die fünf Schaufenster mit insgesamt über 200 Mio. Euro. Zusammen mit den zusätzlichen Investitionen der Unternehmen werden über 500 Mio. Euro in die Digitalisierung des Energiesektors investiert. SINTEG ist damit ein wichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende. An den SINTEG-Schaufenstern sind über 200 Unternehmen und weitere Akteure, bspw. aus der Wissenschaft, beteiligt.