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21.02.2018 - EWE AG

Baugenehmigung für Batteriespeicher in Varel erteilt

Stadt Varel gibt grünes Licht für Energiewende-Projekt von EWE / Mitte März sollen die ersten Container stehen

Oldenburg, 21. Februar 2018. Die Arbeiten an den Fundamenten sind seit der Teilbaugenehmigung im Dezember bereits in vollem Gange. Nun hat der zuständige Fachbereich Planung und Bau der Stadt Varel den Bau des Hybridgroßspeichers am Umspannwerk an der Oldenburger Straße insgesamt genehmigt.

Der Batteriespeicher, der zwei bewährte Batterietechnologien miteinander kombiniert, soll im Herbst 2018 seinen Betrieb aufnehmen. Er dient als Demonstrationsprojekt und soll mit Blick auf die fortschreitende Energiewende praktische Erfahrungen und neue Erkenntnisse beim Ausgleich von Stromerzeugung und Strombedarf liefern. Wie berichtet, übernimmt die japanische Wirtschaftsförderungsbehörde NEDO mit rund 24 Millionen Euro den Großteil der Investitionskosten.

Die nun vorliegende Gesamtgenehmigung schafft die Grundlage, auf der die Projektpartner nun in großen Schritten vorankommen wollen. Umgesetzt wird der Hybridgroßspeicher von der Batteriespeichergesellschaft be.storaged GmbH des EWE-Konzerns als künftigem Betreiber der Anlage sowie den japanischen Batterie- bzw. Steuerungsspezialisten Hitachi Chemical, Hitachi Power Solutions und NGK Insulators. Olaf Freitag, Fachdienstleiter Stadtplanung und Bauaufsicht der Stadt Varel, erklärt: „Der Hybridgroßspeicher ist in seiner Bauart bisher einmalig, auch wenn lediglich bislang bekannte und erprobte Technologien miteinander kombiniert werden. Dennoch haben wir den umfangreichen Antrag und alle dazu gehörigen Gutachten inklusive des Sicherheitskonzepts eingehend geprüft.“ Dr. Magnus Pielke, Projektleiter und einer der beiden Geschäftsführer der be.storaged GmbH, betont: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses bedeutende Energiewende-Projekt nun wie geplant mit voller Kraft vorantreiben können.“

Auf der Baustelle ist bereits seit Wochen Betrieb: Baumaschinen bereiteten den Grund vor, die Fundamentarbeiten sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. „Unsere Projektpartner verfolgen jeden Fortschritt mit großem Interesse. Mit unseren Vorbereitungen liegen wir jetzt gut im Zeitplan. Ich bin zuversichtlich, dass wir wie vorgesehen Mitte März die ersten Batterie-Container aufstellen können“, so Pielke zum nächsten Schritt.