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12.03.2013 - EWE AG

EWE erzielt klar positives Ergebnis

Unternehmen legt vorläufige Geschäftszahlen für 2012 vor

Oldenburg, 12. März 2013. Nach zwei vorangegangenen Verlustjahren hat EWE im Jahr 2012 wieder ein klar positives Ergebnis erzielt: Laut vorläufiger Zahlen stieg das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 404,3 Mio. Euro (2011: -124,3 Mio. Euro). Ursächlich für die Rückkehr in die Gewinnzone war u.a. der Wegfall von Sondereffekten aufgrund von Wertberichtigungen auf Beteiligungen und Rückzahlungen an Gaskunden. Daneben wurden im Zuge der Neuausrichtung des Konzerns weitere Einspareffekte in Höhe von rund 53 Mio. Euro realisiert. Der Konzernumsatz stieg im vergangenen Jahr um 9,5 Prozent auf 8,2 Mrd. Euro (2011: 7,5 Mrd. Euro). Beim Konzernergebnis ist ein Gewinn von 138,8 Mio. Euro (2011: -281,9 Mio. Euro) zu verzeichnen.

Geschäftsbereich EWE Energie
Der Geschäftsbereich EWE Energie erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 6,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,5 Mrd. Euro). Im Vorjahr hatte eine Vollrückzahlung an rund 400.000 Erdgaskunden negativ auf die Entwicklung der Umsatzerlöse gewirkt. Das von den 2.648 Mitarbeitern erwirtschaftete EBIT des Geschäftsbereichs EWE Energie stieg um 74,8 Mio. Euro auf 407,9 Mio. Euro an.

Geschäftsbereich swb
Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs swb betrugen 1,19 Mrd. Euro und lagen damit leicht über dem Niveau des Vorjahrs (1,16 Mrd. Euro). Während das Vorjahresergebnis maßgeblich durch Sondereffekte im Zuge der veränderten energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt war, fiel das EBIT im Jahr 2012 mit 58,8 Mio. Euro positiv aus. Der Geschäftsbereich swb umfasste 2.333 Mitarbeiter.

Geschäftsbereich Neue Märkte und I + K
Der Geschäftsbereich Neue Märkte und I+K verzeichnete einen Umsatz von 1,07 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,02 Mrd. Euro). Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr ist in erster Linie auf die Geschäftseinheit Türkei zurückzuführen. Der gesamte Geschäftsbereich erzielte ein EBIT von 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: -195,3 Mio. Euro), wobei auch hier der Wegfall von Sondereffekten zur deutlichen Verbesserung beitrug. Im Geschäftsbereich Neue Märkte und I+K waren im Jahr 2012 insgesamt 3.720 Mitarbeiter tätig.

Ausblick für 2013
Aufgrund der aktuellen Markt- und Unternehmensentwicklungen hat EWE im Jahr 2011 mit einer Neuausrichtung des Konzerns begonnen. Dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft zu sichern und eine nachhaltige Ergebnisverbesserung des Konzerns zu erreichen, ist man dabei bereits ein gutes Stück näher gekommen. EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker: „Wir haben die im Jahr 2011 eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsjahr 2012 konsequent fortgeführt und sehen nun erste positive Wirkungen. Dies bestätigt uns darin, weiter eine klare Ausrichtung auf zukunftsträchtige Geschäftsfelder zu forcieren.“ Für das Jahr 2013 rechnet EWE mit einem moderaten Anstieg des Konzernumsatzes um rund fünf Prozent und strebt ein EBIT in ähnlicher Höhe wie im Geschäftsjahr 2012 an.

Termin
Die Bilanzpressekonferenz findet am 23. April in Oldenburg statt.

Hinweis
Eine Übersicht der wichtigsten Kennzahlen finden Sie in der pdf-Version dieser Pressemeldung.