Wer über eine neue Heizung oder eine Photovoltaikanlage nachdenkt, muss derzeit viele Faktoren berücksichtigen: Welche Förderung gibt es für eine Wärmepumpe? Wie lassen sich Wärmepumpe und eigener Solarstrom sinnvoll miteinander kombinieren? Und welche Rolle spielt die künftige Entwicklung der Einspeisevergütung für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage? Orientierung zu diesen Fragen gibt EWE am Mittwoch, 2. September, ab 19 Uhr in einer kostenfreien Online-Veranstaltung.
Unter dem Titel „Hausbesitzer aufgepasst: Wärmepumpe und PV-Anlage – warum schnelles Handeln JETZT wichtig ist“ erläutern EWE-Experten, welche Rahmenbedingungen Hauseigentümer bei ihrer Planung derzeit im Blick haben sollten. Dabei geht es sowohl um die aktuell verfügbaren Fördermöglichkeiten als auch um die Frage, wie sich Photovoltaik und Wärmepumpe zu einem möglichst effizienten Energiesystem für das eigene Zuhause verbinden lassen.
Das gesamte Energiesystem betrachten
Aus Sicht von EWE lohnt es sich, Wärmepumpe und Photovoltaikanlage nicht isoliert voneinander zu betrachten. Eine Photovoltaikanlage kann einen Teil des Stroms liefern, den eine Wärmepumpe benötigt. Ergänzt um einen Batteriespeicher, einen intelligenten Stromtarif und eine smarte Steuerung lässt sich der selbst erzeugte Strom noch gezielter im eigenen Haushalt einsetzen.
„Wer heute in die Energieversorgung seines Hauses investiert, trifft eine Entscheidung für viele Jahre. Deshalb sollte nicht allein der Anschaffungspreis oder eine einzelne Förderregel den Ausschlag geben“, sagt EWE-Experte und Referent Michael Märtens. „Entscheidend ist, welche Lösung zum Gebäude und zum individuellen Energiebedarf passt und wie wirtschaftlich das gesamte System über seine Nutzungsdauer arbeitet.“
Gerade bei Wärmepumpen bestehen nach wie vor Unsicherheiten. Dabei kommen sie keineswegs nur für Neubauten infrage. Auch viele Bestandsgebäude bieten gute Voraussetzungen. Ob und welche zusätzlichen Maßnahmen am Gebäude sinnvoll sind, hängt jedoch vom jeweiligen energetischen Zustand ab. Eine individuelle Betrachtung ist deshalb entscheidend.
Förderung und Einspeisevergütung frühzeitig einbeziehen
Hinzu kommen veränderte politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Seit dem 21. Juli gelten neue Förderbedingungen für Wärmepumpen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind derzeit Zuschüsse von bis zu 80 Prozent möglich. Bereits zum 1. Februar 2027 stehen weitere Anpassungen an: Dann sinken unter anderem die maximal förderfähigen Investitionskosten und der Klimageschwindigkeitsbonus.
Auch bei einer Photovoltaikanlage lohnt sich der Blick auf die Rahmenbedingungen. Neben Anschaffungskosten und Eigenverbrauch spielt die Vergütung für Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird, eine Rolle bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Welche Entwicklungen hier zu erwarten sind und was sie für Hauseigentümer bedeuten können, ordnen die EWE-Experten während der Veranstaltung ein.
„Es geht nicht darum, eine Investitionsentscheidung überstürzt zu treffen“, betont Michael Märtens. „Wer sich aber frühzeitig informiert, kennt seine Möglichkeiten, kann verschiedene Lösungen vergleichen und hat mehr Spielraum für eine gut geplante Umsetzung.“
Kostenfreie Online-Veranstaltung
Die Online-Veranstaltung „Hausbesitzer aufgepasst: Wärmepumpe und PV-Anlage – warum schnelles Handeln JETZT wichtig ist“ findet am Mittwoch, 2. September 2026, um 19 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die EWE-Experten vermitteln die wichtigsten Informationen verständlich und praxisnah und beantworten Fragen der Teilnehmenden.
Die Anmeldung ist online unter www.ewe.de/onlinevortraege möglich.