Wie können junge Menschen auf eine Zukunft vorbereitet werden, die sich immer schneller verändert? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 3. Zukunftsdialogs der EWE Stiftung und des Netzwerks Stiftungen und Bildung in Berlin.
Unter dem Motto „Wer Innovation fordert, muss Bildung fördern“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darüber, welche Kompetenzen junge Menschen angesichts von KI, einer sich wandelnden Arbeitswelt und gesellschaftlichen Veränderungen brauchen.
Im Fokus standen dabei sogenannte „Future Skills“: Neben Wissen gewinnen Neugier, Urteilsvermögen, Lernbereitschaft, Selbstwirksamkeit und Verantwortungsbewusstsein an Bedeutung. Gleichzeitig wurde deutlich, dass zukunftsfähige Bildung nur gemeinsam gestaltet werden kann – durch das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und unter aktiver Beteiligung junger Menschen.
„Wir können nicht wissen, wie die Welt von morgen aussehen wird. Aber wir können heute gemeinsam die Voraussetzungen dafür schaffen, dass junge Menschen dieser Zukunft selbstbewusst und verantwortungsvoll begegnen können“, sagt Dr. Stefanie Abke, geschäftsführende Vorständin der EWE Stiftung.
Mit dem Zukunftsdialog setzt die EWE Stiftung Impulse für die Frage, wie Bildung junge Menschen stärken und dazu befähigen kann, gesellschaftlichen Wandel nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv mitzugestalten.
Vera Weidemann, Personalvorständin der EWE AG und Vorsitzende der EWE Stiftung, machte deutlich, dass Bildung längst auch für Unternehmen ein strategisches Zukunftsthema ist. Zugleich unterstrich Mareike Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium, die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft: 53 Prozent aller Vereine engagieren sich im Bildungsbereich. Mit Blick auf die aktuellen PISA-Ergebnisse sieht sie dennoch erheblichen Handlungsbedarf bei Bund und Ländern – insbesondere bei der Sprachförderung.