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08.10.2020 - EWE AG

EWE ist ein Stabilitätsanker in der Region

• Energie- und Telekommunikationsunternehmen lässt regionale Effekte untersuchen
• Unternehmen steht für 2,4 Milliarden Euro Wertschöpfung in Ems-Weser-Elbe
• Auf jeden Arbeitsplatz bei EWE kommen 2,1 weitere Arbeitsplätze in der Region

Oldenburg. Die Geschäftstätigkeit des Energie- und Telekommunikationsunternehmens EWE hat in dessen Kernregion Ems-Weser-Elbe zu einer Wertschöpfung von insgesamt über 2,4 Milliarden Euro geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der regionalwirtschaftlichen Effekte durch das Leipziger Institut CONOSCOPE auf Grundlage von Geschäftszahlen des Jahres 2019. Auch die Effekte auf Beschäftigung und Einkommen wurden untersucht: An EWE hingen demnach umgerechnet insgesamt knapp 17.500 Vollzeitarbeitsplätze in der Region – zu jedem Arbeitsplatz im Unternehmen kamen durchschnittlich 2,1 weitere Jobs bei beauftragten Dienstleistern hinzu. Der gesamte auf EWE basierende Beschäftigungseffekt entsprach damit 39 Prozent der Arbeitnehmer mit Arbeitsort Oldenburg. Das auf Grundlage der Aktivitäten von EWE generierte Einkommen all dieser Beschäftigten betrug knapp 900 Millionen Euro. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2019 zudem für ein regionales Steuer- und Abgabenaufkommen in Höhe von knapp 567 Mio. Euro gesorgt. Und von jedem Euro, den EWE ausgegeben hat, verblieben 41 Cent in der Region.


Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender der EWE AG: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass EWE ein wichtiger Anker für die wirtschaftliche und strukturelle Stabilität der Region Ems-Weser-Elbe ist. Das ist eine gute Nachricht, auch für unsere Kunden. Denn die Werte, die aus unseren rund 2,8 Mio. Kundenbeziehungen entstehen, strahlen weit in die regionale Wirtschaft hinein und entfalten dort ihre positive Wirkung – auf Arbeitsplätze, Einkommen, Steuern und Abgaben. Damit leisten unsere Kunden, insbesondere in diesen von der Corona-Pandemie geprägten Monaten, einen aktiven Beitrag zur Stabilisierung der gesamten Region.“ EWE hatte im August trotz der durch Corona belasteten gesamtwirtschaftlichen Lage ein stabiles Halbjahresergebnis vorgelegt und deutlich gemacht, dass das Unternehmen weiter an seinen Planungen festhält, in Klimaschutz und grüne Technologien wie Onshore-Windenergie, dezentrale Energielösungen und Wasserstoff, in Digitalisierung und Glasfaserausbau sowie in die Versorgungssicherheit und intelligente Netzstrukturen zu investieren. „Dies alles geschieht, weil wir unsere Aufgaben im Alltag der Menschen ernst nehmen, EWE als Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln wollen und uns der weitreichenden Effekte bewusst sind, die die Geschäftstätigkeit von EWE auf die gesamte Region hat“, erläutert Dohler.

Informationen zum Umfang der Studie
Die aktuelle Untersuchung der regionalökonomischen Effekte erfolgte im Rahmen einer umfangreicheren Erhebung durch die VKU-Landesgruppe Niedersachsen/Bremen. Hierbei hatte EWE als Mitglied des Verbands kommunaler Unternehmen die Möglichkeit, durch das beauftragte Institut CONOSCOPE eine eigene Auswertung vornehmen zu lassen. Dessen Geschäftsführer Thomas Lehr erläutert: „Für die Studie hat EWE verschiedenste Daten bereitgestellt – insbesondere zur regionalen Beschaffung. Diese haben wir mit veröffentlichten Kennzahlen des EWE-Konzerns aus dem Geschäftsjahr 2019 sowie aktuellen statistischen Angaben zu verschiedenen Branchen und bestimmten Wechselwirkungen im Wirtschaftssystem ausgewertet.“ Dabei seien Effekte auf drei Ebenen ermittelt worden: direkte Effekte (durch EWE), indirekte Effekte (auf Zuliefererebene) und induzierte Effekte (durch Konsumausgaben der EWE-Beschäftigten und der Beschäftigten der auf indirekter Ebene profitierenden Unternehmen). „Die Ergebnisse bestätigen, dass EWE nicht nur hinsichtlich Umsatz und Mitarbeitern zu den größten Energieunternehmen in Deutschland gehört sondern auch hinsichtlich der regionalen Bedeutung“, so Lehr weiter. „Deutlich wird dies beispielsweise beim ermittelten Beschäftigungsmultiplikator von 2,1, der im Vergleich über dem Durchschnitt anderer Energieunternehmen liegt. Mit Blick auf die Gesamteffekte gibt es ohnehin kaum ein regionales Energieunternehmen, das in den ermittelten Kennzahlen die Bedeutung von EWE erreicht.“