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08.05.2020 - EWE AG

Maßgeschneidertes Gesamtkonzept aus einer Hand

EWE versorgt neues Wohn- und Arbeitsquartier mit Wärme, Strom, Glasfaser und Mobilitätslösungen

Oldenburg/Worpswede, 8. Mai 2020. Für das vor kurzem von TWG Triangel fertiggestellte Wohn- und Arbeitsquartier in Worpswede bei Bremen hat der Energie- und Telekommunikations-dienstleister EWE ein nachhaltiges Gesamtkonzept aus moderner Strom- und Wärmeversorgung, Highspeed-Glasfasernetz und Elektromobilität entwickelt.

„Komfortables Wohnen und Arbeiten ist heute das A und O zum Wohlfühlen“, sagt EWE-Projektleiter Claas Marquardt. Dazu gehört nicht nur, dass es Anwohner und Betriebe hell und warm haben, sondern neben superschnellem Internet bestenfalls auch noch auf Lademöglichkeiten für elektrische Fortbewegungsmittel direkt am Parkplatz zugreifen können“. All diese Dienste könne der EWE-Konzern aus einer Hand liefern und Kunden in Form eines Gesamtkonzeptes anbieten. Wie beispielsweise in Worpswede. Eine solche maßgeschneiderte Lösung hat EWE VERTRIEB in Zusammenarbeit mit EWE TEL, EWE NETZ und der Mobilitätstochter EWE Go in den letzten Monaten für die Bauträgergesellschaft TWG Triangel umgesetzt. Jetzt ist das generationsübergreifende „Quartier am Wald“ im Künstlerdorf und Erholungsort fertig. Die ersten Anwohner, Unternehmen und sozialen Einrichtungen sind eingezogen und können einfach wohnen und arbeiten.

Das EWE-Konzept umfasst für die Energieversorgung eine Kombination aus einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (BHKW) und einem Gasbrennwertsystem. Die Technik ist vor allem durch die gekoppelte Strom- und Wärmeerzeugung im BHKW hocheffizient. Dadurch kann weniger Energie eingesetzt und damit im Vergleich zu herkömmlicher Wärmeerzeugungstechnik Kohlendioxid eingespart werden. Über ein von EWE NETZ gebautes Nahwärmenetz, das alle Gebäude miteinander verbindet, wird die Wärmeenergie im Quartier verteilt. Versorgt werden eine Seniorenresidenz inklusive KiTa, Friseur und Backshop sowie sieben neu errichtete Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 28 Wohnungen, sechs Reihenhäuser und 16 Doppelhaushälften. Über seine zentrale Heiztechnik sorgt EWE darüber hinaus dafür, dass der von TWG Triangel angestrebte, extrem niedrige Primärenergiefaktor für das Quartier am Wald, also das, was an Aufwand zur Bereitstellung verschiedener Energiearten schon im Vorfeld nötig ist, eingehalten wird. Wie gering der Primärenergiefaktor gehalten werden kann, ist natürlich auch davon abhängig, wie gut Gebäude gedämmt sind. So entsprechen alle Häuser im Baugebiet dem KfW-55 Standard. Hierfür gibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei der Vergabe von geförderten Darlehen und Zuschüssen sogenannte spezifische „Gebäudehüllenziele“ vor. Da das Quartier allein 70 Prozent Wärmeenergie aus Kraft-Wärme-Kopplung gewinnt, liegt sein Primärenergiefaktor bei einem Wert von nur 0,7 und ist ein Beleg für das extrem energiesparende Gesamtkonzept.

Über eine EWE-Trafostation ist das Quartier in die lokale Stromversorgung eingebunden. Darüber wird der im BHKW erzeugte Strom direkt vom Seniorenwohnheim verbraucht. Die Stromüberschussproduktion des BHKW wird in das angeschlossene Stromnetz eingespeist.
Up- und Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde ermöglicht Anwohnern und Betrieben des Quartiers die zusätzliche Glasfaserverkabelung des gesamten Quartiers. Abgerundet wird das EWE-Konzept mit zwei Wallboxen zum Aufladen der hauseigenen Elektro-Fuhrparkflotte des Seniorenwohnheims und der E-Autos und E-Bikes der Quartiersbewohner.

„Worpswede ist wunderschön naturnah gelegen und hat als Heimat vieler bekannter Künstler und Kunstschaffender kulturell eine Menge zu bieten“, sagt Henner Frevel, Geschäftsführer von TWG Triangel. „Da wir mit unserem modernen ökologischen Baukonzept einen echten Beitrag zu einer noch höheren Lebens- und Wohnqualität in Worpswede leisten wollten, um beispielsweise das soziale Miteinander der Generationen, ihre Mobilität und eine klimafreundliche und zukunftsorientierte Energieversorgung zu fördern, war EWE für die TWG Triangel Worpswede GmbH der ideale Partner.“ Deshalb habe die „Alles-aus-einer-Hand“-Lösung für die Versorgung des Quartiers mit Energie, Telekommunikation und Elektromobilität genau gepasst.

Auch der Bürgermeister von Worpswede, Stefan Schwenke, begrüßt die Fertigstellung des besonderen, von den Hamburger Architekten Störmer Murphy and Partners geplanten Bauprojektes sehr: „Das Quartier am Wald ist eine große Bereicherung für Worpswede und wird aufgrund seiner zeitgemäßen Verbindung aus Modernität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn aus meiner Sicht auch wegweisend für viele weitere Initiativen über unsere Gemeinde hinaus sein. Es trägt schließlich zur sehr notwendigen weiteren wohnbaulichen Entwicklung Worpswedes bei.“ Weitere Informationen zum Quartier unter www.quartier-am-wald.de bzw. www.stoermer-partner.de.