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27.02.2020 - EWE AG

Jugend forscht: 17 Projekte qualifizieren sich für Landesfinale Brandenburg

Energiedienstleister EWE veranstaltet Ostbrandenburger Regionalwettbewerb in Wildau / Motto 2020: Schaffst Du!

Strausberg/Wildau, 27. Februar 2020. Die monatelange Fleißarbeit hat sich gelohnt. 17 von insgesamt 54 Projekten junger Brandenburger Forscherinnen und Forscher haben sich heute für den Landeswettbewerb Brandenburg „Jugend forscht 2020“ qualifiziert. Die Sieger konnten sich über Geld- und Sachpreise freuen. Das Motto in diesem Jahr: „Schaffst Du!“ Förderer und Ausrichter des Wettbewerbstages war traditionell der Energiedienstleister EWE.

Die Jury aus Pädagogen, Praxisexperten und Wissenschaftlern war von den kreativen und ausgefallenen aber auch zeitgemäßen Projektpräsentationen in der Technischen Hochschule Wildau sehr angetan. Es gäbe viele clevere Ideen und Potenzial zum Fortsetzen der Arbeiten. Die Bewertung der Projekte aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik fiel entsprechend positiv aus. Für die 17 gekürten Siegerprojekte geht es am 1. und 2. April beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Schwarzheide weiter. Dort qualifizieren sich die Besten für das 55. Bundesfinale, das vom 21. bis 24. Mai in Bremen stattfindet.

Beim heutigen Ostbrandenburger Regionalwettbewerb bewiesen die 88 Jungforscherinnen und Jungforscher auf vielfältige Art und Weise, dass forschen nicht nur spannend ist, sondern auch Spaß und Erfolg bringt. So beschäftigte sich Lucy Jeinsch (17) aus Spremberg mit dem arteriellen Blutdruck in verschiedenen Körperlagen. Die Jury war beeindruckt, in welcher großartigen Untersuchung die Biologin die mögliche Fehleinschätzung von Blutdruckwerten erforscht hat. Ihre intensive Begeisterung für das Thema und ihr hohes Engagement bei der Erarbeitung von zusätzlichem Wissen über statistische Auswertungen hat überzeugt. Die Jury nominierte die Gymnasiastin für den Landeswettbewerb. Brandenburgs Bildungsstaatssekretärin Ines Jesse ehrte Lucy zudem mit dem Sonderpreis des Bildungsministeriums.

Arne Göthling (17), Gino Martin (16) und Niklas Preisser (17) vom Einstein-Gymnasium Neuenhagen entwickelten ein wiederverwendbares Coolpack aus Gore-Tex. Bereits vor zwei Jahren waren die Chemiker mit ersten Ergebnissen des Forschungsprojektes bei Jugend forscht angetreten, inklusive Nominierung für das Bundesfinale. Für ihre weiteren Untersuchungen haben sich die Gymnasiasten die Markteinführung des Coolpacks zum Ziel gesetzt. Dafür untersuchten die Drei die Wasserdichte der umweltfreundlichen und regenerierbaren Kältekompressoren. Durch die Verwendung von Kautschukflaschen scheint diese behoben. Die Weiterentwicklung des Projektes überzeugte die Jury: Arne, Gino und Niklas wurden für den Landeswettbewerb nominiert.

Mit der Simultanschaltung von Elektromotoren beschäftigten sich die beiden Zeuthener Hugo Frackowiak und Moritz Vogt. Das Urteil der Jury: „Das Projekt leistet einen großartigen Beitrag für mehr Energieeffizienz.“ Die Techniker konnten nachweisen, dass die vier Rotoren synchron laufen. Die Leistung der Schüler von der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ überzeugte die Jury. Belohnt wurden sie mit der Nominierung zum Landeswettbewerb.

Gastgeber Jörg Wieczorke, Leiter der EWE Netzregion Brandenburg/Rügen, gratuliert dem begabten Brandenburger Nachwuchs bei der feierlichen Preisverleihung und zollt ihm größten Respekt. „Ich bin begeistert, über das naturwissenschaftliche Interesse so vieler Schülerinnen und Schüler. Die Arbeiten verdeutlichen, dass in der Ostbrandenburger Jugend jede Menge Potenzial steckt. Viele kluge Köpfe, Mädchen wie Jungen, haben heute gezeigt, dass es bei ‚Jugend forscht‘ längst nicht nur um reine Wettbewerbsbeiträge geht, sondern auch darum, Ideen zu verwirklichen und unsere Zukunft mitzugestalten.“

Die wieder gestiegene Teilnehmerzahl (89, Vorjahr 83) beim Wettbewerb und die Qualität der Projekte zeigen, dass Naturwissenschaften heute stärker im Fokus junger Menschen stehen, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Besonders angetan ist Wieczorke davon, dass erstmals mehr Schülerinnen (46) als Schüler (43) dabei waren. „Der Wettbewerb motiviert offenbar, sich für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern“, so Jörg Wieczorke. Der Gastgeber ist überzeugt, dass der Nachwuchs bei seinen Forschungen wichtige Kenntnisse und Kompetenzen im MINT-Bereich erwerben und vertiefen kann. „Jugend forscht bildet also eine sehr gute Basis für die Förderung junger Menschen. Für unser Unternehmen ist es daher eine Herzensangelegenheit, den Wettbewerb zu unterstützen“, so Jörg Wieczorke weiter.

Auch Brandenburgs Bildungsstaatssekretärin Ines Jesse war sehr angetan von der Qualität der Wettbewerbsbeiträge: „Ich finde es großartig, dass beim Ostbrandenburger ‚Jugend forscht‘-Wettbewerb wieder so viele junge Talente teilgenommen haben! Für das Verständnis von Mathematik, Naturwissenschaft und Technik braucht es Kreativität und Ideenreichtum, Entdeckerlust und Forscherdrang. Bei ‚Jugend forscht‘ können sich Talente weiterentwickeln und Begabungen gezielt gefördert werden. Ich danke der EWE für ihr Engagement, das dem Forschergeist der Jugendlichen immer wieder neue Türen öffnet.“

Der Energiedienstleister EWE ist seit 2001 Patenunternehmen und Ausrichter des Regionalwettbewerbs Brandenburg Ost. Seit der Gründung 1965 sind Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft ein Eckpfeiler des Wettbewerbs. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.jugend-forscht.de.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs stehen unterhalb des Gewinnerfotos zum Download bereit. Weiteres Fotomaterial von allen Projekten gibt es auf ewe.com/schule.