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05.11.2026 - EWE VERTRIEB GmbH

Strom- und Gaspreise steigen bei EWE zum Jahreswechsel

• Gestiegene Beschaffungskosten machen Preisanpassung erforderlich
• Auch höhere Steuern und Abgaben tragen zum Preisanstieg Strom bei

EWE passt zum 1. Januar 2027 seine Preise für Strom und Erdgas in der Grundversorgung an. Ausschlaggebend dafür sind vor allem gestiegene Kosten für die Energiebeschaffung. Bei Strom wirken sich darüber hinaus höhere Steuern, Umlagen und Netzentgelte auf die Preisgestaltung aus. Die Strompreisanpassung gilt nicht in Brandenburg, da EWE dort kein Strom Grundversorger ist.

 

So verändern sich die Preise für Strom und Erdgas
In der Stromgrundversorgung steigt der Arbeitspreis zum 1. Januar 2027 von derzeit 29,63 Cent auf 34,58 Cent brutto je Kilowattstunde. Der jährliche Grundpreis verändert sich geringfügig von bisher 224,80 Euro auf 229,55 Euro brutto. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden bedeutet dies eine Mehrbelastung von rund 128,50 Euro im Jahr.

In der Erdgasgrundversorgung erhöht sich der Arbeitspreis von derzeit 11,01 Cent auf 12,90 Cent brutto je Kilowattstunde. Der jährliche Grundpreis verändert sich von bisher 278,28 Euro auf 295,11 Euro brutto. Bei einem Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden ergeben sich daraus jährliche Mehrkosten von rund 300 Euro.

Noch zu Beginn dieses Jahres hatte EWE seine Kundinnen und Kunden finanziell entlastet. Beim Erdgas gab das Unternehmen zum 1. Januar 2026 den Wegfall der Gasspeicherumlage weiter und senkte zum 1. Februar die Preise in der Grundversorgung erneut. Auch beim Strom hatte EWE die Grundversorgungspreise zum 1. Februar gesenkt. Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen an den Energiemärkten jedoch verändert.

Die Entwicklung an den Energiemärkten zeigt sich besonders deutlich bei den Beschaffungskos-ten für 2027: Gegenüber Oktober 2025 sind die Terminpreise für Erdgas bis Oktober 2026 um rund 150 Prozent auf knapp 83 Euro je Megawattstunde gestiegen. Strom verteuerte sich im selben Zeitraum um rund 80 Prozent auf etwa 163 Euro je Megawattstunde. Damit zeigt sich innerhalb eines Jahres ein erheblicher Kostensprung in der Energiebeschaffung.

„Wir wissen, dass höhere Energiepreise für unsere Kundinnen und Kunden eine Belastung sind. Deshalb setzen wir auf eine vorausschauende Beschaffung, um Preisschwankungen möglichst abzufedern. Doch dauerhaft gestiegene Beschaffungskosten lassen sich nicht vollständig auf-fangen. Deshalb ist die Preisanpassung zum Jahresbeginn notwendig“, erklärt Oliver Bolay, Geschäftsführer der EWE VERTRIEB GmbH.

Preisanpassung in Sonderverträgen bereits erfolgt
Die Kostenentwicklungen betreffen Grundversorgung und Sondertarife gleichermaßen. Die Preisanpassung der Sondertarife erfolgte bereits zum 4. November 2026. Ausschlaggebend waren ebenfalls die gestiegenen Kosten für die Energiebeschaffung sowie beim Strom zusätzlich höhere Steuern, Umlagen und Netzentgelte.


Ansprechpartner
Foto vom Pressesprecher Dietmar Bücker
Dietmar Bücker Pressesprecher

+49-441-4805-1812 dietmar.buecker@ewe.de

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