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25.09.2026 - EWE NETZ GmbH

EWE NETZ bringt Smart Meter schneller in die Haushalte

EWE NETZ ist beim Smart Meter-Ausbau doppelt so weit wie der Bundesschnitt. So werden mehr Verbrauchstransparenz und dynamische Tarife für Kundinnen und Kunden möglich.

• Etwa jede achte Messstelle im EWE NETZ-Gebiet digitalisiert
• Weitere rund 25.000 neue Smart Meter seit Ende Juni
• Mehr Netzdaten stärken Flexibilität und Versorgungssicherheit

Aktuelle Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen, dass der Smart Meter-Ausbau bei EWE NETZ deutlich weiter fortgeschritten ist als im Bundesdurchschnitt: Zum 30. Juni waren bundesweit 5,9 Prozent aller Messstellen mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet – etwa jede 17. Messstelle. Im EWE NETZ-Netzgebiet lag der Anteil zum selben Stichtag mit 12,1 Prozent rund doppelt so hoch - hier war bereits etwa jede achte Messstelle entsprechend ausgestattet. Seitdem hat EWE NETZ weitere rund 25.000 Smart Meter eingebaut – im Schnitt etwa 2.000 pro Woche.

„Für die Menschen in unserer Region im Nordwesten heißt unser Vorsprung vor allem: Sie erhalten früher die Möglichkeit, ihren Stromverbrauch besser im Blick zu behalten und Angebote wie dynamische Tarife zu nutzen“, sagt Torsten Maus, Geschäftsführer von EWE NETZ.

Mehr Flexibilität für Haushalte
Ein intelligentes Messsystem, auch Smart Meter genannt, ist mehr als ein digitaler Stromzähler. Er ist die digitale Verbindung zwischen dem eigenen Zuhause und dem öffentlichen Stromnetz: Er misst, wann Energie bezogen oder beispielsweise von einer Solaranlage eingespeist wird, und übermittelt diese Daten sicher.

Damit können Kundinnen und Kunden zum Beispiel über eine Software des Stromlieferanten nachvollziehen, wann sie wie viel Strom verbrauchen. Das schafft mehr Transparenz und die Möglichkeit, den eigenen Verbrauch bewusster zu steuern. Mit einem dynamischen Stromtarif kann Strom zudem gezielt dann genutzt werden, wenn er günstiger ist – etwa beim Laden eines Elektroautos.

Mehr Daten für ein sicheres Stromnetz
Auch für den Netzbetrieb sind die Messdaten wichtig. Sie helfen EWE NETZ dabei, besser zu erkennen, wann und wo besonders viel Strom eingespeist oder verbraucht wird. Das wird zunehmend relevant, weil immer mehr Solaranlagen Strom ins Netz einspeisen, während Wärmepumpen und Elektroautos zu anderen Zeiten zusätzliche Leistung benötigen. Die Daten helfen dabei, neue Anlagen sicher ins Netz zu integrieren, vorhandene Kapazitäten besser auszulasten und so die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Warum andere Länder schon weiter sind
Jede achte Messstelle ist für Deutschland bereits ein hoher Ausbaustand. Im Vergleich zu einigen anderen europäischen Ländern bleibt der Anteil jedoch noch gering. Ein wesentlicher Grund sind die besonderen Anforderungen in Deutschland: Für Smart Meter gelten hier besonders hohe Vorgaben an Datenschutz, Cybersicherheit und die sichere Übertragung von Messdaten. Zudem müssen im Hintergrund viele unterschiedliche Beteiligte – etwa Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Stromlieferanten – mit ihren IT-Systemen sicher zusammenspielen. Der Einbau ist deshalb weit mehr als ein gewöhnlicher Zählerwechsel.

Die technischen und rechtlichen Voraussetzungen für diesen breiten Rollout wurden bundesweit erst in den vergangenen Jahren geschaffen. Wann der Ausbau in großem Maßstab starten konnte, lag damit nicht in der Hand einzelner Netzbetreiber. Seit die Voraussetzungen stehen, kommt EWE NETZ schneller voran als der Bundesdurchschnitt.

Zahlen auf einen Blick
• EWE NETZ: etwa jede achte Messstelle mit Smart Meter (12,1 Prozent)
• Deutschland: etwa jede 17. Messstelle (5,9 Prozent)
• Seit Ende Juni: rund 25.000 weitere Smart Meter verbaut
• Derzeit bei EWE NETZ: rund 2.000 Einbauten pro Woche

Quellen der genannten Zahlen der Bundesnetzagentur:
• https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20260921_Rollout.html
• https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/NetzzugangMesswesen/Mess-undZaehlwesen/iMSys/start.html

Weitere Informationen: www.ewe-netz.de/smart-meter


Ansprechpartner
Foto vom Pressesprecher Alexander Jewtuschenko
Alexander Jewtuschenko Pressesprecher

+49-441-4805-1864 presse@ewe-netz.de

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