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Sonnenenergie

Sonnenenergie ist vielfältig nutzbar

Sonnenenergie ist vielseitig nutzbar: Sie kann Strom erzeugen und Wohnungen mit warmem Wasser versorgen. Sie bietet zudem Möglichkeiten zur Teilhabe an der Energiezukunft: Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach wird der Konsument von Strom auch zum Produzenten. Und mit Quartierslösungen und Mieterstrommodellen erreicht die Energiewende breite Bevölkerungsschichten.

Photovoltaik deckte in 2019 mit 46,5 Terawattstunden gut 8 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Bei der Wärme liegt die Sonnenenergie noch weit hinter den Brennstoffen biologisch-organischen Ursprungs. 2019 trug die Solarthermie mit 8,5 Terawattstunden immerhin 4,8 Prozent der gesamten Wärme aus erneuerbaren Quellen bei.

Installierte Leistung aus Photovoltaik und Ziel 2030:
Sonnenenergie
Unsere Positionen zur Photovoltaik (PV)
Wasserstoff
  • Ausschreibung von PV-Dachanlagen optimieren
    EWE begrüßt, dass für PV-Dachanlagen ein eigenes Ausschreibungssegment eingeführt werden soll. Denn in gemischten Ausschreibungen mit PV-Freiflächenanlagen konnten sie sich wegen ihrer höheren Kostenstruktur nicht durchsetzen. Der geplante Höchstpreis von 9 Cent pro Kilowattstunde reicht jedoch nicht für eine angemessene Refinanzierung und sollte erhöht werden.

  • Prosumer stärken
    Das EU-Energierecht spricht dem aktiven Kunden, auch Prosumer genannt (Konsumenten von Strom, die gleichzeitig Produzenten sind) eine wichtige Rolle zu. Auch für diesen Kreis läuft die 20-jährige Förderung ab 2021 aus. Der EEG-Entwurf sieht vor, dass sie ihre Anlage mit einem intelligenten Messsystem nachrüsten müssen, wenn sie weiterhin Strom für den Eigenbedarf produzieren und Überschüsse ins Netz einspeisen wollen. Außerdem ist geplant, dass sie für nicht eingespeiste Strommengen Strafzahlungen an den Netzbetreiber leisten sollen. Die geplanten Regelungen belasten sowohl den Prosumer (finanziell) als auch den Netzbetreiber (bürokratisch) und gefährden den Weiterbetrieb vieler PV-Anlagen. EWE lehnt diesen Ansatz daher ab.

    Der EEG-Entwurf sieht außerdem vor, dass bei neuen Anlagen über einem Kilowatt Leistung ein intelligentes Messsystem verpflichtend eingebaut werden muss. Der finanzielle Aufwand steht dabei jedoch in keinem Verhältnis zum energiewirtschaftlichen Nutzen, daher lehnt EWE auch dieses ab.
    EWE plädiert dafür, dass PV-Dachanlagen bis 30 Kilowatt Leistung vollständig von der EEG-Umlage befreit werden.

  • Quartierslösungen mit Mieterstrom ermöglichen
    Mit dem Mieterstrommodell wollte die Bundesregierung auch die Mieter zu Prosumern machen. Allerdings fand es bislang kaum Anwendung in der Praxis. Dass der Mieterstromzuschlag nun erhöht werden soll, wird das Modell sicher populärer machen. Allerdings ist nach wie vor vorgesehen, dass die Bewohner nur vom eigenen Dach beliefert werden dürfen. EWE spricht sich dafür aus, dass im Rahmen von Quartierslösungen der „räumliche Zusammenhang“ maßgeblich ist, also auch vom benachbarten Haus geliefert werden darf.
Wasserstoff
  • Flächenpotenzial für PV-Freifläche erhöhen
    EWE begrüßt, dass nach dem neuen EEG ein 200 Meter breiter Streifen entlang von Autobahnen und Schienen für PV-Freiflächenanlagen zur Verfügung stehen soll. Allerdings muss dies in den kommunalen Flächennutzungsplänen und Raumordnungen der Länder ermöglicht werden.

    In Niedersachen sollte beispielsweise der Klimaschutz mittels Photovoltaik über dem landwirtschaftlichen Vorrangrecht stehen.
Unser Pulsschlagprojekt
Sonnenenergie
Sonnenstrom als PPA

MaxSolar und EWE TRADING schließen ein so genanntes Power Purchase Agreement (PPA) über den Strom aus einer 8,1 Megawatt-Photovoltaikanlage in Burhafe. Erfahren Sie hier, wie Grünstrom aus der Region so in der Region bleiben kann.

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Beauftragter Berlin

Tel: +49 30 221726122
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