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24.05.2022 - EWE AG

Drei Jahre Elternzeit? Na klar!

In den ersten beiden Beiträgen unserer Diversity-Serie haben wir die Kollegen Theo Dreyer und Ludger Huntemann vorgestellt. Dieses Mal geht es um die Elternzeit von Carsten Wätjen, Ausbilder im Geschäftsfeld Energienetze. Für welches Elternzeit-Modell er sich entschieden hat und wie Kolleginnen, Kollegen und Führungskräfte ihn dabei unterstützt haben, beschreibt er im Gespräch.

Carsten Wätjen im Gespräch zum Thema Elternzeit bei EWE
Freut sich auf die Zeit mit seinem Kind - Carsten Wätjen ist sehr froh über die Flexibilität bei EWE in Puncto Elternzeit

In wenigen Tagen kommt sein erstes Kind zur Welt. „Ich bin gespannt und freue mich auf unseren neuen Lebensabschnitt - in freudiger Erwartung, wie das so heißt“, beschreibt Carsten Wätjen seine aktuelle Stimmung. Der 46-jährige Ausbilder für technische Berufe im Geschäftsfeld Energienetze wird nach der Geburt des Kindes für 17 Monate in Elternzeit gehen und plant im Anschluss daran 19 Monate Elternzeit in Teilzeit zu arbeiten. Bei dem von ihm gewählten Modell, Partnerschaftsbonus, dass der Staat besonders bezuschusst, arbeitet er in ersten vier Monaten der zweiten Elternzeitphase mit 24-30 Stunden in Teilzeit. „Mit dem Partnerschaftsbonus kann ich einfacher zu meiner bisherigen Stundenzahl zurückkehren oder zu einer, die dann zu unserer Familiensituation passt“, so Wätjen. Bis dahin sei noch viel zu organisieren und an die Kollegen zu übergeben.

Die Entscheidung, länger als zwei Monate in Elternzeit zu gehen, sei mit der Zeit gewachsen, berichtet Carsten Wätjen. „Von Anfang an stand jedoch fest, das Kind gemeinsam zu betreuen und gemeinsam in Elternzeit zu gehen.“ Seine Frau Anne Christin plant, zunächst sechs Monate Elternzeit zu nehmen und dann wieder in ihren Beruf als Lebensmitteltechnologieingenieurin bei ihrem Bremer Arbeitgeber einzusteigen. Offen sei noch, mit welcher Wochenstundenzahl. „Für uns ist die klassische Rollenverteilung in der Familie nicht mehr angemessen. Sie beschränkt so unfair die beruflichen Karriere-Chancen der Frauen.“ Dass er mit seiner Haltung nicht allein ist, hat Wätjen auch im Geburtsvorbereitungskurs erlebt. Viele Männer nehmen heute daran teil und begleiten ihre Partnerinnen während der Geburt im Kranken- oder Geburtshaus. „Dieses besondere Ereignis möchte ich mit meiner Frau gemeinsam erleben und sie so gut wie möglich unterstützen“, sagt er.

Abschied auf Zeit von der Ausbildungswerkstatt

Carsten Wätjen arbeitet seine persönliche Checkliste für die Übergabe seiner Aufgaben an die Kolleginnen und Kollegen ab. „Ich war überrascht, wie lösungsorientiert meine Führungskräfte auf meine Pläne reagiert haben. Sie haben mich in meiner Entscheidung bestärkt.“

Wätjen ist auf Abruf, falls die Wehen bei seiner Frau einsetzen. Er hofft auf ein pflegeleichtes Kind und darauf, dass er entspannt und gelassen mit den anstehenden Herausforderungen umgehen kann. „Ich freue mich auf das erste Lächeln unseres Babys und auf das erste Zitronengesicht. Wir werden in den nächsten Jahren wieder viele erste Male erleben.“ 

Hier geht es zu den Erfahrungsberichten anderer Kollegen bei EWE zum Thema Elternzeit bei EWE

Weiter Informationen zum angesprochenen Partnerschaftsbonus finden sich hier: FAQ Partnerschaftsbonus.