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22.05.2018 - EWE AG

EWE OSS übernimmt Instandhaltung des Windparks Merkur Offshore

Vertrag über technische Betreuung des Umspannwerks auf See

Oldenburg, 22. Mai 2018. EWE hat einen Auftrag für die Instandhaltung eines weiteren Meereswindparks gewonnen: Mit Fertigstellung wird die EWE Offshore Service & Solutions GmbH (EWE OSS) die technische Instandhaltung des Umspannwerkes Merkur Offshore (vorher MEG1) übernehmen. EWE OSS hat aktuell bereits ein Gigawatt Offshore-Windenergie in der technischen Verantwortung. Mit Merkur kommen nun weitere 396 Megawatt (MW) hinzu.

„Mit der EWE OSS haben wir einen zuverlässigen und erfahrenen Partner für die Wartung und Instandhaltung des Umspannwerks an unserer Seite. Damit ist ein weiterer bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme des gesamten Windpark bis Ende 2018 erreicht“, so Arjen Schampers, Geschäftsführer von Merkur Offshore.

„Wir freuen uns sehr, dass die Kollegen von Merkur Offshore uns die Instandhaltung ihres Umspannwerkes anvertrauen. Das zeigt uns, dass wir mit unserer Expertise überzeugen können und als unabhängiger Dienstleister in der Offshore-Branche einen richtigen Weg gehen“, sagt Irina Lucke, Technische Geschäftsführerin der EWE Offshore Service & Solutions GmbH (EWE OSS). Darüber hinaus sei man mit Merkur in guten Gesprächen über weitere Bereiche der Zusammenarbeit.

„Aus der Nähe zu unseren Bestandsprojekten alpha ventus und Trianel Windpark Borkum (TWB) ergeben sich Synergien, die wir zum Vorteil aller Projekte nutzen können. Neben der gemeinsamen Logistik mittels Helikopter und Schiff erhöht sich beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, im Falle einer Störung bereits in der Nähe zu sein. Das erhöht die Verfügbarkeit der technischen Anlagen und letztlich auch die Zufriedenheit unserer Kunden“, erläutert Tobias Burlager, der das Projekt als Betriebsleiter für EWE OSS übernehmen wird.

Der Offshore-Windpark MERKUR Offshore befindet sich in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee, etwa 45 km nördlich der Insel Borkum im nordöstlichen Teil der für Offshore-Windparks ausgewiesenen Zone. Das Projektgelände umfasst insgesamt eine Fläche von 47 km². Merkur Offshore wird mit 66 Windenergieanlagen des Typs "Haliade 150" des Herstellers GE mit einer Nennleistung von je 6 MW ausgestattet. Die Nabenhöhe einer einzelnen Turbine liegt mehr als 100 Meter über dem Wasserspiegel und die innovative getriebelose 6-MW-Maschine ist mit einem der größten Rotoren in der Windindustrie ausgestattet, der mit seinem Durchmesser von 150 m eine Fläche von drei Fußballfeldern abdeckt.