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12.12.2014 - EWE AG

EWE testet Brennstoffzellen-Heizgerät von Buderus

Heiztechniksystem erzeugt zugleich Wärme und Strom

Oldenburg, 12. Dezember 2014. Fünf Kunden des Energiedienstleisters EWE beteiligen sich derzeit an einem spannenden Projekt: In ihrem Zuhause wird jeweils eine Buderus-Energiezentrale Logapower FC10 installiert – ein Heiztechniksystem mit hocheffizienter Brennstoffzellentechnologie, das zugleich Wärme und Strom erzeugt. Buderus ist Partner des europäischen ene.field-Projektes, das brennstoffzellenbasierte Lösungen zur dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung in der Praxis demonstriert.

EWE betreibt die Demonstrationsanlagen und steht den Kunden als Ansprechpartner zur Verfügung. Buderus kümmert sich als Hersteller um den Service. Das Projekt soll unter anderem Erkenntnisse zu Kundenan-forderungen und Serientauglichkeit des innovativen Brennstoffzellensystems in der täglichen Praxis liefern.

Brennstoffzellen-Heizgeräte, als eine Zukunfts-Technologie im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung, bieten Hausbesitzern und Gewerbetreibenden die Möglichkeit, den Strom für Haus oder Unternehmen selbst zu produzieren. Auf diese Weise lässt sich ein Teil des Strombezugs aus dem Netz vermeiden.

Praktisch für die Eigentümer und die am Test beteiligten regionalen Heizungsfachfirmen: Alle Komponenten der Energiezentrale inklusive Warmwasser- und Pufferspeicher befinden sich in einem Gehäuse, das mit seiner geringen Aufstellfläche nur sehr wenig Platz im Heizungskeller beansprucht. Damit eignet sich die moderne Technologie auch für die Modernisierung in Bestandsgebäuden.

Umfangreiche Erfahrungen mit unterschiedlichen Technologien erwirbt EWE in mehreren Feldtest-Projekten mit aktuell 180 Geräten. Die Feldtesterfahrungen bieten EWE und den beteiligten Herstellern eine sehr gute Möglichkeit, diese innovative Technologie in marktgerechte Produkte zu überführen.