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21.08.2012 - EWE AG

Energiemanagement wird Pflicht für Unternehmen

EWE bietet neue Dienstleistung an
Zusammenarbeit mit TÜV Nord

Oldenburg, 21. August 2012. Mit einer neuen Dienstleistung hilft der Oldenburger Energieversorger EWE Unternehmen dabei, politische Forderungen zu erfüllen und so die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. So bietet EWE Geschäftskunden Beratungs- und Unterstützungsleistungen für ein nach DIN-Norm EN ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem an. Dazu arbeitet der Energiedienstleister seit kurzem mit dem TÜV Nord im sogenannten Partnernetzwerk zusammen.

Das EWE-Angebot soll unter anderem die Energieflüsse im Unternehmen transparent machen und Einsparpotenziale aufzeigen. „Die Firmen können damit nicht nur lernen, ökologischer zu wirtschaften, sondern gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken“, sagt Christian Haferkamp, Vertriebsleiter bei der EWE ENERGIE AG.

Energiemanagement wird demnächst für viele Unternehmen Pflicht. Nach einem Kabinettsbeschluss von Anfang August müssen Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab 2013 ein Energiemanagementsystem einführen, um ihre Energieeffizienz zu verbessern und so steuerliche Vorteile zu erhalten. „Um diese Vorgaben zu erfüllen, brauchen die Betriebe einen kompetenten und erfahrenen Berater, der sie Schritt für Schritt bei dem Prozess begleitet“, betontHaferkamp. Bereits jetzt ist Energiemanagement für Betriebe vorgeschrieben, wenn sie die sogenannte EEG-Ausgleichsregelung in Anspruch nehmen, das heißt, bei der EEG-Umlage sparen wollen. Darum hat EWE in den vergangenen Jahren bereits regelmäßig Großunternehmen sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) bei der sogenannten Energieanalyse beraten.

Ein Unternehmen, das bereits ein Energiemanagementsystem von EWE implementiert hat und damit zertifiziert wurde, ist der Molkerei Rücker GmbH mit Sitz in Aurich und Wismar. Für beide Firmenstandorte hat sich das Unternehmen von EWE beraten lassen und Maßnahmen ergriffen, um den Energieverbrauch zu senken. „EWE hat uns dabei geholfen, die innerbetrieblichen Prozesse zu durchleuchten und Veränderungen anzustoßen“, so Werksleiter Heiner Quante. So habe man unter anderem neue, energiesparende Anlagen für den Molkereibetrieb installiert.

Hintergrund
In dem Beschluss der Bundesregierung vom 1. August 2012 ging es um eine zehnjährige Nachfolgeregelung der Steuerbegünstigungen für Unternehmen des produzierenden Gewerbes – der sogenannte Spitzenausgleich. Die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft haben sich auf die Fortführung des Spitzenausgleichs ab dem Jahr 2013 geeinigt. Im Gegenzug wird die deutsche Wirtschaft ihre Energieeffizienz weiter steigern. Der freiwilligen „Vereinbarung zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der deutschen Wirtschaft zur Steigerung der Energieeffizienz" entsprechend, wird das Energiesteuer- und das Stromsteuergesetz geändert.