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07.05.2012 - EWE AG

Nordwesten ist dichteste Brennstoffzellen-Region

Insgesamt 160 Strom erzeugende Heizungen schon in Betrieb
Rund 40 Tester trafen sich jetzt in Oldenburg

Oldenburg, 7. Mai 2012. Von Ostfriesland bis zum Cuxland – am vergangenen Sonnabend trafen sich rund 40 Brennstoffzellen-Tester aus der Region. Mit ihrem Kleinstkraftwerk erzeugen sie zu Hause im Einfamilienhaus gleichzeitig Strom und Wärme. Der Energieversorger EWE hatte seine Kunden zum Erfahrungsaustausch nach Oldenburg eingeladen. Mit rund 160 von EWE betriebenen Anlagen stehen in der Region so viele Brennstoffzellen-Heizgeräte wie nirgendwo sonst in Deutschland. Von EWE-Experten gab es am Wochenende detaillierte Informationen zu den bei den Testern eingesetzten Anlagen der Hersteller Hexis, Ceramic Fuel Cells und der Brötje-Schwester Baxi Innotech.

Insgesamt 500 Strom erzeugende Heizungen sollen in den nächsten Jahren bei EWE getestet werden. Die hocheffizienten Geräte sind ein wesentlicher Baustein für die Energiewende. Üblicherweise werden Strom und Wärme getrennt voneinander erzeugt. Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme in einem Brennstoffzellen-Heizgerät spart rund 30 Prozent Primärenergie ein. Beim klimaschädlichen Gas CO2 sind sogar Einsparungen bis zu 35 Prozent möglich. Ziel der Tests bei EWE ist die Entwicklung der Geräte zur Marktreife. Die Bundesregierung fördert die Tests zur Hälfte über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, kurz NIP.

Weitere Informationen zu den Tests sowie die Teilnahmebedingungen gibt es hier.