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16.01.2012 - EWE AG

Änderung der Einstufung der VNG-Anteile führt zu deutlich negativem EBIT im Konzernabschluss 2011

Oldenburg, 16. Januar 2012. Der Vorstand der EWE AG erwartet für das Geschäftsjahr 2011 ein negatives EBIT für den EWE-Konzern im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Die im Halbjahresbericht zum 30. Juni 2011 erwartete Ergebnisentwicklung, nach der ein positives EBIT für das Gesamtjahr angestrebt wurde, lässt sich nicht aufrechterhalten.

Der wesentliche Grund für die Verschlechterung ist die veränderte Bilanzierung der VNG Verbundnetz Gas AG. EWE rechnet derzeit nicht mehr mit einer kurzfristigen Übertragung der 47,9%-Beteiligung an der VNG. In Einklang mit den einschlägigen IFRS -Regelungen weist EWE die Beteiligung deshalb wieder nach der at-equity-Methode in seiner Konzernbilanz aus. Dieser nicht zahlungswirksame Sondereffekt mindert das EBIT im Konzernabschluss 2011 voraussichtlich um rund 154 Millionen Euro.

Die vorgenannten Werte basieren auf einem noch nicht final aufgestellten und noch nicht testierten Konzernabschluss und können somit noch Änderungen unterliegen. Der vollständige Konzernabschluss wird am 17. April 2012 veröffentlicht.