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H-Erdgas: Für ein warmes Zuhause

Es ist eines der größten Infrastruktur-Projekte in der Geschichte des Nordwestens: EWE stellt die Region aktuell schrittweise auf eine neue Erdgassorte um, auf sogenanntes H-Gas. Mit diesem Projekt sichert EWE allen Einwohnern für die Zukunft ein warmes Zuhause sowie warmes Wasser.

Ein EWE-Techniker prüft einen Erdgasherd wegen der Erdgasumstellung

Dabei ändert sich für Erdgaskunden nichts an ihrem gewohnten Komfort: Verbraucher können ihre Erdgasgeräte wie Heizung und Herd in der Regel weiter nutzen. Vor dem Umstellen einer Region auf H-Gas überprüft EWE alle Erdgasgeräte und passt sie bei Bedarf technisch an. Das gelingt bei über 98 Prozent aller betroffenen Geräte.

600.000 Kunden im Nordwesten betroffen

Zum Hintergrund: Bereits in wenigen Jahren fallen die Niederlande als Lieferant für das in unserer Region bislang genutzte L-Erdgas nahezu vollständig aus. Gründe für die Entscheidung sind zurückgehende Fördermengen in den Niederlanden, aber auch Erdbeben, bei denen niederländische Experten die Gasförderung als Verursacher ausgemacht haben.

Von dieser Entscheidung sind in ganz Deutschland mehrere Millionen Verbraucher betroffen, allein im Nordwesten sind es rund 600.000 Kunden. Über 40 Gasnetzbetreiber erhielten bundesweit den Auftrag, jeweils ihre Region an das alternative H-Erdgas anzupassen. Im Nordwesten erging dieser Auftrag an EWE bzw. an das Tochter-Unternehmen EWE NETZ GmbH.

Für private Erdgasverbraucher

Privatkunden sichert das Projekt vor allem ein warmes Zuhause und warmes Wasser. Betroffen sind alle Gasverbraucher in der Region, unabhängig davon, bei welchem Gasversorger sie ihre Rechnung begleichen.

Gasmonteure besuchen jeden Gasverbraucher mindestens zweimal, um deren Erdgasgeräte bei Bedarf an das alternative H-Erdgas anzupassen. Betroffenen Verbrauchern entstehen weder für die Service-Arbeiten noch für das notwendige Material direkte Kosten. Denn der Aufwand ist über die Netzentgelte abgedeckt. Die Netzentgelte werden von sämtlichen Gasverbraucher in ganz Deutschland mit ihrer Gasrechnung mitbezahlt.

Betroffene Verbraucher informiert EWE immer sehr frühzeitig: Rund zwei Jahre vor dem ersten Besuch des Gasmonteurs treffen das erste Mal auf dem Postwege Mitteilungen ein.

Für Unternehmen

Das Umstellen von Gasgeräten in Industrie-Unternehmen und auch in Mast- sowie Viehbetrieben erfordert eine spezielle Vorplanung und individuelle  Umsetzung. Die Erdgasumstellung muss zum Beispiel in die Produktionsabläufe passen und nicht zu jeder Zeit darf ein Gasmonteur einen Mast- und Viehstall betreten. Ein eigenes Team an Spezialisten steht daher den betroffenen Unternehmen zur Seite und setzt sich frühzeitig mit diesen in Verbindung. Unternehmen stehen darüber hinaus die bekannten Kundenberater bei EWE NETZ als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung.

Für Installateure und Schornsteinfeger

Frühzeitig erhalten Schornsteinfeger, Installateure und Heizungs-Unternehmen sowie deren Innungen Informationen über den Beginn der Erdgasumstellung in ihrer Region. Regelmäßig finden zum Beispiel regionale Informationsveranstaltungen statt.