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Hohegaste: Windparkkauf als Teamplay

Windpark Hohegaste EWE

Oldenburg und Bunderhee, 31. Juli 2018. Vier Anlagen des Typs Enercon 101  mit insgesamt 12,2 Megawatt Leistung ergänzen seit Ende Juni die erneuerbare Energieerzeugung im EWE-Konzern. EWE ERNEUERBARE ENERGIEN und ENOVA Energiesysteme aus Bunderhee haben sich zusammengetan und den Windpark Hohegaste in Ostfriesland gekauft.

Der Windpark ist im Jahr 2017 vom Vorbesitzer repowered worden: 13 alte Anlagen wurden durch vier moderne Enercon-Modelle mit größerer Leistung ersetzt. „Mit den Anlagen in Hohegaste erweitern wir das Windenergie-Portfolio an Land im EWE-Konzern auf über 280 Megawatt Leistung. Das passt gut in unsere Wachstumsstrategie“, unterstreicht Dr. Jörg Buddenberg, Geschäftsführer EWE ERNEUERBARE ENERGIEN.

Die Idee, Energiewendeprojekte gemeinschaftlich umzusetzen, sieht Buddenberg als starken Trend: „Partnerfähig zu sein, bedeutet zukunftsfähig zu sein.“

EWE und ENOVA arbeiten schon länger erfolgreich  zusammen. Dr. Jörg Buddenberg erläutert: „Wir haben mit den ostfriesischen Windenergieexperten bereits gute Erfahrungen gemacht. So haben wir 2013 gemeinsam  den Offshore-Windpark Riffgat realisiert. ENOVA hat zudem für einige unserer Onshore-Projekte die Betriebsführung übernommen.“

Beim neuen Windpark Hohegaste teilen sich beide Unternehmen die Aufgaben im Betrieb: ENOVA übernimmt den technischen Part, d. h. sorgt für eine störungsfreien und sichere Funktion der Windkraftanlagen. EWE kümmert sich um die kaufmännische Betriebsführung; dazu zählen u. a. die Abrechnung von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie Pachtzahlungen an die Grundeigentümer, auf deren Land die Anlagen stehen.  Zum EWE-Part gehört außerdem die energiewirtschaftliche Betreuung, beispielsweise die Vermarktung des Stroms durch die Konzernschwester EWE TRADING.