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Foto: Stephan Meyer-Bergfeld

Stabilitätsanker im Nordwesten

Die Wurzeln von EWE liegen im Nordwesten Deutschlands. Seit den 1930er Jahren ist der Oldenburger Versorger zwischen Ems und Weser aktiv - im Jahr 1998 ist das Gebiet bis zur Elbe hinzugekommen.

Moderne Infrastruktur für die Region

Weil der Großteil dieser Region dünn besiedelt ist, hat der Konzern eine umfassende Expertise in der Versorgung mit Energie und Telekommunikation in der Fläche erworben. Bereits in den 1950er Jahren baute EWE im Nordwesten die erste Erdgasversorgung Deutschlands auf.

Die oft stürmischen Wetterverhältnisse waren der Anlass, das Stromnetz in den Boden zu verlegen – was es zu einem der sichersten Netze Europas macht. Für einen umfassenden Glasfaserausbau in der Region hat EWE gemeinsam mit der Telekom Deutschland das Unternehmen Glasfaser Nordwest gegründet, das in den kommenden zehn Jahren zwei Milliarden Euro in den Glasfaserausbau im Nordwesten investieren wird.

Modellregion für die Energiewende
Die Nähe zur Küste und die Landwirtschaft ermöglichte es dem Unternehmen darüber hinaus, auch bei Windenergie und Biomasse Pionierarbeit zu leisten und Kompetenzen aufzubauen, die heute für die dezentralen Strukturen einer regenerativen Energieerzeugung entscheidend sind. Mit dem Projekt enera probt EWE gemeinsam mit Partnern, wie die Energiewende in einer Modellregion im Nordwesten funktionieren kann.

Gut für die Region – die regionalwirtschaftlichen Effekte von EWE

Als einer der größten Energieversorger Deutschlands und wichtiger Arbeitgeber spielt EWE eine entscheidende Rolle in der Region Ems-Weser-Elbe. Welche genau, hat eine Studie des Instituts Conoscope errechnet.

Jeder Euro bei EWE führt zu 60 Cent zusätzlicher Wertschöpfung in der Region Jeder Euro bei EWE führt zu 60 Cent zusätzlicher Wertschöpfung in der Region

Die Geschäftstätigkeit von EWE führt zu einer Wertschöpfung von insgesamt über 2,4 Milliarden Euro – allein in der Ems-Weser-Elbe-Region. Davon entstanden im Jahr 2019 rund 1,5 Milliarden Euro direkt bei EWE.

Weitere rund 950 Millionen Euro entstanden bei beauftragten Unternehmen und durch die Kaufkraft der Menschen, die dort und bei EWE beschäftigt sind.

Jeder Arbeitsplatz bei EWE ist mit mehr als zwei Arbeitsplätzen in der Region verknüpft Jeder Arbeitsplatz bei EWE ist mit mehr als zwei Arbeitsplätzen in der Region verknüpft

In Ems-Weser-Elbe gehen insgesamt knapp 17.500 Arbeitsplätze auf die Geschäftstätigkeit von EWE zurück. Auf die direkt bei EWE beschäftigten Menschen entfielen dabei im Jahr 2019 rechnerisch insgesamt 5.675 Arbeitsplätze.

In der Region entstanden weitere 11.697 Arbeitsplätze bei Lieferanten und Dienstleistern.

Der gesamte auf EWE basierende Beschäftigungseffekt entspricht 39 Prozent der Arbeitnehmer mit Arbeitsort Oldenburg (2017).

Jeder bei EWE verdiente Euro Einkommen zieht 1,1 Euro Einkommen nach sich Jeder bei EWE verdiente Euro Einkommen zieht 1,1 Euro Einkommen nach sich

In Ems-Weser-Elbe basieren Einkommen in Höhe von fast 900 Millionen Euro auf der Geschäftstätigkeit von EWE.

Die direkt bei EWE beschäftigten Menschen haben dabei 430 Millionen Euro Einkommen erzielt. Hinzu kamen über Leistungsverflechtungen weitere 466 Millionen Euro Einkommen bei Unternehmen in der Region.

567 Millionen Euro Steuern und Abgaben verbleiben in der Region 567 Millionen Euro Steuern und Abgaben verbleiben in der Region

Im Jahr 2019 hat EWE insgesamt 1.030,5 Millionen Euro an direkten Steuern und Abgaben entrichtet. Davon verblieben 206,9 Millionen Euro in Niedersachsen und der Region – 823,6 Millionen Euro flossen an die Bundesebene.

Über die wirtschaftlichen Verflechtungen entstanden durch EWE weitere Steuern und Abgaben von beauftragten Unternehmen und den jeweiligen Beschäftigten. Davon verblieben 218,8 Millionen Euro in Niedersachsen und der Region.

Hinzu kamen Zinsen und Dividenden an die kommunalen Anteilseigner von EWE in der Region in Höhe von 141,2 Millionen Euro.

Von jedem bei EWE ausgegebenen Euro bleiben 41 Cent in der Region Von jedem bei EWE ausgegebenen Euro bleiben 41 Cent in der Region

EWE bezieht eine hohe Zahl an Dienstleistungen und Vorprodukten aus der Region. Betrachtet man alle Ausgaben und Zahlungsströme von EWE ergibt sich eine regionale Verbleibsquote von 41 Prozent.

Im Jahr 2019 waren dies insgesamt 1.227,6 Millionen Euro. Nicht berücksichtigt sind in dieser Betrachtung die Einkäufe von Energie, weil diese faktisch nicht aus der Region bezogen werden können.

Zum Nachblättern – Studie zur Regionalwirtschaftlichen Bedeutung von EWE zum Herunterladen Regionalwirtschaftliche Effekte des EWE-Konzerns (pdf, 2,3 MB) herunterladen
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