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Politische Positionen von EWE

Die Energiewende bedeutet einen grundlegenden Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Damit sie gelingt, braucht sie die richtigen Rahmenbedingungen. EWE begleitet die Debatte darüber konstruktiv und bringt eigene Vorschläge aus der Praxis ein. Grundlage hierfür sind unsere langjährigen Erfahrungen auf zahlreichen Wertschöpfungsstufen der Energieversorgung – sei es Erzeugung, Handel, Netz oder Vertrieb. Diese werden durch ein umfassendes Know-how in der Telekommunikations- und IT-Branche ergänzt, in denen EWE seit vielen Jahren erfolgreich aktiv ist. Im Folgenden finden Sie politische Positionen und Stellungnahmen von EWE.

Netzausbaubedarf wirksam begrenzen – Mögliche Ansätze in Netz und System 

Das Bundeswirtschaftsministerium hat Mitte August 2018 einen Aktionsplan Stromnetz vorgestellt. Dieser soll konsultiert und bis zum ersten Quartal 2019 beschlossen werden. Das Positionspapier „Netzausbaubedarf wirksam begrenzen – Mögliche Ansätze in Netz und System“ von EWE zeigt auf, wie die Netze entlastet und weiterer Netzausbaubedarf reduziert werden kann. Der Fokus liegt dabei auf den Verteilernetzen, ebenso werden die Potenziale einer systemischen Betrachtungsweise für die Entlastung der Netze dargestellt.

Auf dem Weg zu einer dekarbonisierten Energieversorgung

Die Klimaschutzziele bedeuten, dass Deutschland seine CO2-Emissionen bis zur Mitte dieses Jahrhunderts schrittweise fast vollständig reduzieren muss. Hierfür ist es erforderlich, die Energieversorgung konsequent auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz umzustellen. Das vorliegende Positionspapier von EWE zeigt, wie dieser Systemumbau versorgungssicher und wirtschaftlich gelingen kann.

Energiewende mit Gas - schneller und preiswerter Klimaschutz

Handlungsempfehlungen für die künftige Bundesregierung

Eine künftige Bundesregierung muss den Fokus auf eine sektorenübergreifende Weiterentwicklung der Energiewende setzen. Dazu gehört auch, verschiedene Bereiche besser zu verzahnen und vor dem Hintergrund jüngster Technologie- und Marktentwicklungen mit den geringsten Kosten den CO₂-Ausstoß entscheidend zu senken. Für den Klimaschutz ist wichtig, dass die Emissionen möglichst kräftig und schnell reduziert werden, da aufgrund der langen Verweildauer in der Atmosphäre CO₂ über mehr als hundert Jahre wirkt. Daher sind Einsparungen bereits heute und in naher Zukunft besonders wertvoll. Dies ist dringend geboten, da ansonsten die Glaubwürdigkeit der Energiewende im In- und Ausland verloren geht und der Wirtschaftsstandort Deutschland Schaden nimmt.

Eckpunkte für mehr Investitionen und Kooperationen bei FTTH/B-Netzen durch Verzicht auf Regulierung

Ein weiterer Ausbau von FTTH/B-Netzen in Deutschland wird erhebliche Investitionen durch die Unternehmen erfordern. Um den Aufbau dieser neuen Netze in größerem Umfang zu ermöglichen und zu beschleunigen ist es notwendig, den Rechts- und Regulierungsrahmen anzupassen und erkannte Investitionshürden durch aktuelle oder zukünftige regulatorische Eingriffe abzubauen.

Deutschland braucht eine Reform der Energiepreissystematik nach Klimaschutzgesichtspunkten

Die bestehende Energiepreissystematik stellt ein Hindernis für die Kopplung der Sektoren und die Energiewende insgesamt dar: Strom ist im Vergleich mit anderen Energieträgern zu teuer, weil er sehr stark durch Steuern, Umlagen und Abgaben belastet ist. EWE spricht sich daher für eine einheitliche Ausrichtung staatlich induzierter Preisbestandteile sämtlicher Energieträger an den Emissionen aus. Somit entsteht ein Level-playing-Field zwischen den verschiedenen Energieträgern.

Energiespeicher als Schlüsseltechnologie der Energiewende

Energiespeicher werden für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung immer wichtiger, da der Flexibilitätsbedarf im System weiter wächst. Der rechtliche Rahmen wird ihrer zunehmenden Bedeutung allerdings nicht gerecht. Das vorliegende Positionspapier von EWE zeigt, welche Anpassungen am Rechtsrahmen erforderlich sind, damit Energiespeicher die benötigten Systembeiträge liefern und zum Gelingen der Energiewende beitragen können.

Positionspapier zur Ausschreibung für die Windenergie an Land

Die Ergebnisse der ersten beiden Ausschreibungsrunden für Windenergieanlagen an Land in 2017 verfehlen wesentliche Zielvorgaben des EEG und führen in der Windbranche zu großer Verunsicherung.

Electronic Communications Code (D/E)

Für uns gibt es beim Ziel der „Gigabit-Gesellschaft“ keine Alternative zur Glasfaser-Technologie. Die Fokussierung hierauf muss mit Blick auf die deutsche und europäische Wettbewerbsfähigkeit deutlich im Electronic Communications Code der Europäischen Kommission verankert werden. Gemäß der Kostensenkungsrichtlinie muss die symmetrische Regulierung begrenzt werden. Leerrohrzugang kann dem Wettbewerb dagegen nur im Einzelfall helfen und stellt kein Allheilmittel dar, weshalb er als nachrangiges zusätzliches Regulierungsinstrument werden sollte. Wir treten dafür ein, dass Ko-Investmodelle klar auf zwischen Unternehmen geteilte Investitionen beschränkt sein sollen.

Politische Forderungen des EWE-Konzerns zu umweltrelevanten Vorhaben

EWE fordert daher klare, vorhersehbare und verlässliche Rahmenbedingungen bei umweltrelevanten Vorhaben, um die Energiewende erfolgreich zu meistern.
Die Energiewende schreitet voran. Dies belegen Planungs- und Bauvorhaben unterschiedlichster Art. Umweltrechtliche Anforderungen daran wurden in der jüngsten Vergangenheit stetig weiterentwickelt. Dies löst Zielkonflikte aus, die die Planungs- und Investitionssicherheit von Projekten gefährden können. Ein früher Austausch mit Genehmigungsbehörden sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit ist für EWE in allen Projektphasen (von der Planung über Umsetzung und Betrieb) selbstverständlich.
Trotzdem sind wir der Auffassung, dass Umfang und Komplexität von Genehmigungsverfahren auf den Prüfstand gestellt werden müssen, wenn die Energiewende zügig vorankommen und damit ein Erfolg sein soll.

Gigabitgesellschaft nur mit FTTB und FTTH zu erreichen

Aus Sicht von EWE und EWE TEL wird 5G deutlich überschätzt. 5G hat zwar eine hohe theoretische Leistungsfähigkeit. Entscheidend ist jedoch der tatsächliche Nutzen im Alltag.

Für Innovationen und Investitionssicherheit: Nächste Bundesregierung muss Klimaschutz zur zentralen Aufgabe machen

Um bei der Transformation hin zur treibhausgasneutralen Wirtschaft international den Anschluss zu behalten, braucht Deutschland jedoch eine überzeugende Umsetzungsstrategie für seine vergleichsweise ehrgeizigen Emissionsziele. Eine ambitionierte Klimapolitik ist heutzutage wichtiger Baustein einer verlässlichen und zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik, die notwendige Investitionen vorantreibt sowie Arbeitsplätze schafft und sichert. Eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ist eine große Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbs-fähigkeit unserer Wirtschaft. Die kommende Regierungskoalition sollte darum die Geschwindigkeit der Trans-formation hin zur treibhausgasneutralen Wirtschaft erhöhen und hierzu die enge Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnern suchen.

Der Schutz der Gewässer vor umwelt- und gesundheitsgefährdenden Arzneimitteln ist unerlässlich für die deutsche Wasserwirtschaft

Die Europäische Kommission möchte die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie zum guten Zustand von Gewässern und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung erreichen. Dazu hat sie eine Strategie zu Arzneimitteln in der Umwelt angekündigt. Diesen Vorstoß hält EWE für notwendig, denn Rückstände von Arzneimitteln im Wasser stellen zunehmend eine Gefährdung von Umwelt- und Gesundheit dar.

EWE spricht sich daher für eine ambitionierte Arzneimittelstrategie aus, die darauf abzielt, schädliche Umwelteinträge schon am Anfang der Wertschöpfungskette weitreichend zu minimieren.

Ansprechpartner

Tobias Kempermann Leiter Markt & Politik

Tel: +49 30 221726-120
E-Mail: Tobias.Kempermann@ewe.de

Sebastian Schulte-Derne Beauftragter Brüssel

Tel: +32 2743 8121
E-Mail: Sebastian.Schulte-Derne@ewe.de

Aiko Holstein Beauftragter Berlin

Tel: +49 30 221726-122
E-Mail: Aiko.Holstein@ewe.de

Alexander Malchus Beauftragter Niedersachsen

Tel: +49 441 4805-1163
E-Mail: alexander.malchus@ewe.de

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