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Umweltmanagement und Ressourceneffizienz

Unser Ziel: Wir gehen verantwortungsvoll mit der Ressource Energie um und minimieren unsere innerbetrieblichen Verbräuche.

Umwelt- und Energiemanagementsysteme schaffen den Rahmen für die Schonung von Ressourcen. In den Kraftwerken der EWE-Tochter swb wurde deshalb bereits im Jahr 1998 ein umfassendes Umweltmanagementsystem etabliert und relevante Kennzahlen wie CO2-Emissionen regelmäßig in einem Bericht dokumentiert.

Einen besonderen Fokus legen wir auf die Reduktion unserer innerbetrieblichen Energieverbräuche. Konzernweit werden wir Einsparpotenziale identifizieren und nutzen. Bis zum Jahr 2020 wollen wir zwölf ausgewählte Gesellschaften nach der ISO-Norm 50001 für Energiemanagementsysteme zertifiziert haben – darunter die EWE AG als Holding und Unternehmenstöchter mit einem hohen Energieverbrauch. 2015 sind bereits acht Gesellschaften zertifiziert.

Energie einsparen mit System

Die EWE-Gesellschaft swb Services und unsere türkische Netzgesellschaft Bursagaz wurden im Jahr 2011 nach ISO 50001 zertifiziert, 2013 die Konzerntochter EWE GASSPEICHER und 2014 EWE VERTRIEB. 2015 folgten die Gesellschaften EWE ERNEUERBARE ENERGIEN, swb CREA, swb Erzeugung und Entsorgung sowie wesernetz (Bremen und  Bremerhaven). In den nächsten Jahren werden wir unter anderem unsere größte Gesellschaft, EWE NETZ, zertifizieren lassen.

Energiemonitoring weiter im Aufbau

Voraussetzung, um Energie managen zu können, ist ein genaues Wissen um die Verbräuche und ihre Entwicklungen. EWE baut ein konzernweites Energiemonitoring auf, das belastbare Informationen zur Entwicklung der hausinternen Energieverbräuche liefern soll. 2015 lag dabei der Schwerpunkt auf der Validierung vorliegender Daten und der Einrichtung neuer Messpunkte. Als Nächstes werden weitere Gesellschaften mit einem besonders hohen Energiebedarf in das System einbezogen.

Bereits seit Jahren erfasst EWE den Verbrauch der Verwaltungsgebäude. 2015 wurden in den Verwaltungsgebäuden und Rechenzentren 290,7 Terajoule (80,8 Mio. kWh) verbraucht, davon 55 Prozent in Form von Strom und 45 Prozent für Wärmeerzeugung.

Erste Erfolge des Energiemanagements

2015 sind bereits einige Maßnahmen erfolgreich umgesetzt worden. Zum Beispiel wurde im verbrauchsstärksten Rechenzentrum in Oldenburg der Energieverbrauch um 20 Prozent verringert. Im Jahr 2016 ist im gleichen Rechenzentrum und an einem weiteren Standort in Oldenburg die Effizienz der Kühlanlagen verbessert worden. Einsparungen von rund 15 Prozent werden erwartet.

Beim Betrieb der Erdgasspeicher erwartet EWE durch eine Verbesserungsmaßnahme eine dauerhafte Halbierung des Erdgasverbrauchs von rund 65 auf 32 Mio. kWh jährlich.
Einsparpotenziale bietet auch der Bürobetrieb: Herkömmliche Lampen wurden teilweise gegen energiesparende LED-Lampen ausgetauscht. Ein 2015 erarbeitetes neues Druckerkonzept soll Energiesparen und den jährlichen Papierverbrauch um 20 Prozent senken.

Einheitliche Standards im Fuhrpark

2015 ist der Energieverbrauch des EWE-Fuhrparks mit 121,7 Terajoule (33,8 Mio. kWh) im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Insgesamt umfasste die Flotte 2.257 Fahrzeuge zum Stichtag 31. Dezember 2015. Etwa 130 Autos wurden 2015 durch effiziente Erdgaswagen ersetzt. Dadurch ist der jährliche Energieverbrauch pro Fahrzeug von 16,4 Megawattstunden (MWh) auf 15 MWh gesunken.

Der Aufbau eines konzernweiten Fuhrparkmanagements ist 2015 vorangeschritten. Im gesamten Konzern werden Fahrzeuge nach einheitlichen Standards beschafft und verwaltet, ein gemeinsames Tankkarten-System ist eingeführt worden. Das ermöglicht, die Abläufe im Konzern zu vereinheitlichen, Einkaufsvorteile zu realisieren und den Kraftstoffverbrauch konzernübergreifend auszuwerten.

Fuhrpark nach Kraftstoffarten 2015

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