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Klimaschutz und Erzeugung

Unser Ziel: Wir erhöhen die Klimafreundlichkeit unserer Energieerzeugung.

  • Stromproduktion zu über 30 % regenerativ
  • Erneuerbare Energien: 322 MW installiert
  • EWE unterstützt Ergebnisse des Weltklimagipfels

Als Energiedienstleister tragen wir eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz. CO2-Emissionen zu mindern ist hierbei der zentrale Aspekt und fest in den EU-Klimaschutzzielen 2030 verankert. Indem wir die Effizienz unserer konventionellen Erzeugungsanlagen erhöhen und erneuerbare Energien ausbauen, leisten wir unseren Beitrag dazu.

Unseren Fortschritt messen wir an der Reduktion der CO2-Emission pro erzeugter Kilowattstunde Strom. Bis zum Jahr 2020 möchten wir diesen Wert um 40 Prozent im Vergleich zu 2005 senken. 2015 konnten wir unseren spezifischen CO2-Ausstoß auf 538 g/kWh mindern. Das entspricht einer Reduzierung um 35,3 Prozent gegenüber 2005.

Ausbau Erneuerbare Energien: Fokus auf Windkraft

Seit 25 Jahren betreiben wir Windenergieanlagen an Land. Seit über fünf Jahren sind wir auch im Bereich Windkraft auf See aktiv. Inzwischen betreibt EWE Anlagen mit einer Leistung von rund 164 MW an Land und rund 137 MW auf See. Damit hat die Windenergie 2015 maßgeblich zur Senkung der CO2-Emissionen beigetragen.

Mit der Stadtwerke-Kooperation Trianel hat EWE 2015 ein Joint Venture über die zweite Ausbaustufe des Trianel Windparks Borkum West besiegelt. Zu den 40 Windrädern auf dem Meer vor der Küste Borkums mit insgesamt 200 MW sollen weitere 200 MW zugebaut werden. Borkum West könnte dann 200.000 Haushalte mit Strom versorgen. EWE hält einen 40-prozentigen Anteil an der Entwicklung dieses Projekts und übernimmt die technische Projektentwicklung.

Konventionelle Anlagen effizienter machen

Um die wetterbedingten Schwankungen der erneuerbaren Energien auszugleichen, sieht EWE vorerst weiterhin die Notwendigkeit, auch fossile Energieträger einzusetzen. Die EWE-Tochter swb betreibt konventionelle Kraftwerke, erzeugt Strom aus Steinkohle und Erdgas und betreibt zwei Abfallverwertungsanlagen. swb arbeitet laufend daran, den Wirkungsgrad der Kraftwerke zu verbessern. Mit Umweltmanagementsystemen schafft swb den Rahmen, um gesetzliche Vorgaben und selbst gesteckte Ziele zu überwachen und einzuhalten.

Durch sogenannte biogene Brennstoffe werden fossile Brennstoffe im steinkohlebetriebenen Block 6 ersetzt und CO2-Emissionen vermindert. Zudem reduziert sich der Anteil von Strom aus Steinkohle im Eigenerzeugungs-Portfolio von EWE, weil 2014 der Steinkohle-Block 5 in Kaltreserve verlegt wurde. Das heißt: Er steht nur noch als Notreserve bei Engpässen zur Verfügung.

Bau eines Gas- und Dampfturbinenkraftwerks

In Mittelsbüren baut swb gemeinsam mit Partnern aus der Energiewirtschaft ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk, das Erdgas einsetzt und wegen seiner hohen Effizienz und flexiblen Einsatzweise die Energiewende unterstützt. Das Kraftwerk wird voraussichtlich im vierten Quartal 2016 in Betrieb genommen.

Windkraft: Naturschutz steigert Akzeptanz

Neben den positiven Auswirkungen auf die Klimabilanz bedeuten Windkraftanlagen immer auch einen Eingriff in die Umwelt. Deshalb schafft EWE parallel zu jedem Bauprojekt Ausgleichsflächen für Tiere und Pflanzen, zum Beispiel in Hatten. 2015 hat EWE dort mit dem Bau von acht Anlagen mit jeweils 3,3 MW Leistung begonnen, die im Sommer 2016 die Stromproduktion aufnehmen.

Lebensräume für Vögel und Insekten, die durch den Windpark verloren gehen, werden in unmittelbarer Nähe rekonstruiert. Auch ein Schutzmechanismus für Fledermäuse wurde eingebaut: Weil die Tiere insbesondere in windarmen Nächten auf die Jagd gehen, wird der Windpark dann abgeschaltet, damit sie nicht mit den Rotorblättern kollidieren.

Naturschutz bei Windparkprojekten

Spezifische CO2-Emissionen aus der Stromproduktion

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