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Datenschutz und Informationssicherheit

Unser Ziel: Wir sind vertrauensvoller Partner bei den Themen Datenschutz, Informationssicherheit und Unbundling.

Der vertrauliche und sichere Umgang mit Kunden- und Firmendaten ist integraler Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und der generell wachsenden Bedeutung digitaler Geschäftsmodelle wird das Wissen um den Schutz personenbezogener Daten und Unternehmensinformationen zunehmend wichtiger.

Um unsere Mitarbeiter konsequent zu Datenschutz, Informationssicherheit und Unbundling – der Entflechtung der Geschäftsbereiche Netz und Vertrieb – zu schulen, führen wir einheitliche E-Learning-Module ein. Im Jahr 2015 haben wir neue Lehreinheiten konzipiert und bestehende Tools weiterentwickelt. Bis 2020 sollen darüber 85 Prozent der Mitarbeiter jener Gesellschaften erreicht werden, in denen Schulungen zu einem oder mehreren der drei Themen verpflichtend sind. Das entspricht der in der Praxis maximal erreichbaren Abdeckungsquote.

Informationssicherheit: neue Richtlinie, etablierte Organisationsstruktur

Die konzernweit organisierte Informationssicherheit hat zum Ziel, die für unseren Unternehmenserfolg erforderlichen Informationen vor Verlust, Missbrauch und Manipulation zu schützen sowie digitale Geschäftsprozesse zu unterstützen.

2015 haben wir eine neue Konzernrichtlinie erarbeitet, die 2016 in Kraft getreten ist. Sie schreibt die Grundsätze der Informationssicherheit im Konzern fest. Zudem wurde die 2014 beschlossene Organisationsstruktur der Informationssicherheit 2015 in der Praxis etabliert. Der neu benannte Chief Information Security Officer vertritt die gesellschaftsübergreifenden Belange der Informationssicherheit. Im von ihm geleiteten Informationssicherheits-Council werden Sicherheitsstandards und Richtlinien entwickelt. Es setzt sich aus den Informationssicherheitsbeauftragten und den IT-Sicherheitsbeauftragten der Konzerngesellschaften zusammen. 

Struktur Informationssicherheit

Unbundling (Trennung von Netz- und Vertriebsgeschäft) 

Das deutsche Energiewirtschaftsgesetz schreibt vor, Netzbetrieb und Vertriebsgeschäft gesellschaftsrechtlich zu trennen: Der Netzbetreiber muss allen Anbietern einen diskriminierungsfreien Netzzugang gewährleisten. Um diese Anforderungen zu erfüllen, verfolgt EWE ein umfassendes Gleichbehandlungsprogramm. Aktuelle Entwicklungen berichten unsere Tochterunternehmen EWE NETZ, EWE GASSPEICHER, wesernetz Bremen, wesernetz Bremerhaven und Gastransport Nord GmbH in jährlich erscheinenden Gleichbehandlungsberichten, die der Bundesnetzagentur jeweils zum 31. März vorzulegen sind.

Gleichbehandlungsberichte:
EWE NETZ
EWE GASSPEICHER
GTG Nord
wesernetz Bremen
wesernetz Bremerhaven

Im Dialog mit der Branche

Datenschutz, Informationssicherheit, Unbundling: EWE beteiligt sich an Arbeitskreisen der Bundesregierung und Branchenverbänden, um gesetzliche Vorhaben und Branchenstandards in diesen Themenfeldern mitzugestalten. Zum Beispiel sind wir Mitglied der öffentlich-privaten Kooperation zwischen der Bundesregierung und Betreibern Kritischer Infrastrukturen (KRITIS), die sich mit der Umsetzung der nationalen Cybersicherheitsstrategie auseinandersetzt. Zu Unbundling tauschen wir uns regelmäßig im Arbeitsgruppentreffen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW aus. EWE TEL nimmt an Veranstaltungen der BfDI (Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit) teil und ist in relevanten Datenschutzverbänden aktiv.

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