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21.12.2020

Kommt der Weihnachtsmann von EWE TEL?

Auch unter Pandemie-Bedingungen schafften es Auszubildende und Mitarbeitende von EWE TEL, Kindern aus bedürftigen Familien einen Weihnachtswunsch zu erfüllen.

Geschenkeaktion EWE TEL
Caroline Menker, Michel Lenz und Nele Bruns bei der Geschenkübergabe an das Kulturzentrum am Rennplatz Oldenburg.

Über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EWE TEL steuerten wieder fast 200 liebevoll eingepackte und beschriftete Geschenke für die alljährliche Hilfsaktion bei. Die Organisation übernahmen wie in den vergangen Jahren die Auszubildenden gemeinsam mit dem Betriebsrat, dem Standort August-Wilhelm-Kühnholz-Straße und der Kulturzentrum am Rennplatz Oldenburg.
Um zu erfahren, was in diesem Jahr anders war und warum sie bereits zum dritten Mal federführend dabei ist, haben wir Nele Bruns, Auszubildende zur Industriekauffrau interviewt.

 Drei Fragen an Nele Bruns

1. Nele, was war in diesem Jahr anders als sonst?
Durch Corona war natürlich einiges erschwert, aber wir wollten die Aktion unbedingt durchziehen. Zumal unsere Partnerorganisation, das Kulturzentrum am Rennplatz, den Großteil des Jahres aufgrund von Corona geschlossen bleiben musste. Die Kinder mussten also fast ganz auf diese für sie so wichtige Anlaufstelle verzichten, wo sonst nicht nur eine warme Mahlzeit sondern auch Spielkameraden und Unterstützung – beispielsweise bei den Hausaufgaben – auf sie wartete. Ihre Geschenkewünsche sind jedoch ziemlich gleich geblieben.

Es war auf jeden Fall eine Herausforderung, unsere interne Orga per Videokonferenz durchzuführen, da wir uns während des Lockdowns ja nicht persönlich treffen konnten. Alle Wunschzettel mussten eingescant und den Schenkenden per Mail geschickt werden. Die Geschenke konnten wir wieder mithilfe des Betriebsrats an unseren Standorten Cloppenburger und August-Wilhelm-Kühnholz-Straße sammeln. Unser Orgateam bestand in diesem Jahr aus sieben Auszubildenden. Fast alle von uns waren auch schon im letzten Jahr dabei. Das reine „Übergabeteam“ mussten wir klein halten und haben den Transport deshalb nur zu dritt in separaten Autos gemacht.

2. Warum engagierst Du Dich für dieses Projekt?
Ich hatte eigentlich schon immer Spaß an Organisation. Auch für die Hip Hop-Meisterschaftsformation, in der ich tanze und im Freundeskreis organisiere ich häufig mit, wenn eine Feier oder Fahrt geplant wird oder Geschenke besorgt werden müssen. Diese Aktion mit den bedürftigen Kindern ist natürlich besonders Unterstützens wert, weil man mit relativ einfachen Mitteln auf einen Schlag eine ganze Menge Menschen glücklich machen kann. Denn nicht nur die Kinder, von deren leuchtenden Augen uns jedes Jahr berichtet wird, sondern auch unsere Kolleginnen und Kollegen, die Schenkenden, freuen sich ja gleichzeitig. Auch im Team der Auszubildenden habe ich mich von Anfang an sehr wohlgefühlt. Wir dürfen ja auch ab dem Ausbildungsstart mitorganisieren, beispielsweise den Konzerninformationstag oder auch die Startaktivitäten der Azubis, die nach uns anfangen.

3. 2021 schließt Du Deine Ausbildung zur Industriekauffrau ab. Was hast Du weiter vor?
Ich bin sehr froh, dass ich durch die Ausbildung die Gelegenheit hatte, einen großen Konzern wie EWE kennenzulernen und damit auch die Vielfalt der Aufgaben und die Bandbreite der Berufsbilder. Für mich hat sich so ein starkes Interesse am Immobilienmanagement herauskristallisiert. Nach meiner Ausbildung, möchte ich deshalb Immobilienmanagement im Fernstudium studieren. Parallel dazu würde ich am liebsten weiter für EWE arbeiten. Außerdem werde ich natürlich dem Hip Hop treu bleiben und gemeinsam mit meinen 22 Formationskollegen weiter für unseren Verein aus meiner Heimatstadt Lohne weitertanzen.