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08.10.2020

Dohler: „EWE ist wichtiger Stabilitätsanker in der Region“

Die Geschäftstätigkeit des Energie- und Telekommunikationsunternehmens EWE hat in dessen Kernregion Ems-Weser-Elbe zu einer Wertschöpfung von insgesamt über 2,4 Milliarden Euro geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der regionalwirtschaftlichen Effekte durch das Leipziger Institut CONOSCOPE auf Grundlage von Geschäftszahlen des Jahres 2019.

Auch die Effekte auf Beschäftigung und Einkommen wurden untersucht, sowie das regionale Steuer- und Abgabenaufkommen und die regionale Verbleibsquote.

Investitionen in Klimaschutz und grüne Technologien

Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender der EWE AG: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass EWE ein wichtiger Anker für die wirtschaftliche und strukturelle Stabilität der Region Ems-Weser-Elbe ist. Das ist eine gute Nachricht, auch für unsere Kunden. Denn die Werte, die aus unseren rund 2,8 Mio. Kundenbeziehungen entstehen, strahlen weit in die regionale Wirtschaft hinein und entfalten dort ihre positive Wirkung – auf Arbeitsplätze, Einkommen, Steuern und Abgaben. Damit leisten unsere Kunden, insbesondere in diesen von der Corona-Pandemie geprägten Monaten, einen aktiven Beitrag zur Stabilisierung der gesamten Region.“

EWE hatte im August trotz der durch Corona belasteten gesamtwirtschaftlichen Lage ein stabiles Halbjahresergebnis vorgelegt und deutlich gemacht, dass das Unternehmen weiter an seinen Planungen festhält, in Klimaschutz und grüne Technologien wie Onshore-Windenergie, dezentrale Energielösungen und Wasserstoff, in Digitalisierung und Glasfaserausbau sowie in die Versorgungssicherheit und intelligente Netzstrukturen zu investieren.

„Dies alles geschieht, weil wir unsere Aufgaben im Alltag der Menschen ernst nehmen, EWE als Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln wollen und uns der weitreichenden Effekte bewusst sind, die die Geschäftstätigkeit von EWE auf die gesamte Region hat“, erläutert Dohler.

Über dem Durchschnitt anderer Energieunternehmen

Die aktuelle Untersuchung der regionalökonomischen Effekte erfolgte im Rahmen einer umfangreicheren Erhebung durch die VKU-Landesgruppe Niedersachsen/Bremen. Hierbei hatte EWE als Mitglied des Verbands kommunaler Unternehmen die Möglichkeit, durch das beauftragte Institut CONOSCOPE eine eigene Auswertung vornehmen zu lassen.

Thomas Lehr, Geschäftsführer CONOSCOPE: „Die Ergebnisse bestätigen, dass EWE nicht nur hinsichtlich Umsatz und Mitarbeitern zu den größten Energieunternehmen in Deutschland gehört sondern auch hinsichtlich der regionalen Bedeutung“, so Lehr weiter. „Deutlich wird dies beispielsweise beim ermittelten Beschäftigungsmultiplikator von 2,1, der im Vergleich über dem Durchschnitt anderer Energieunternehmen liegt. Mit Blick auf die Gesamteffekte gibt es ohnehin kaum ein regionales Energieunternehmen, das in den ermittelten Kennzahlen die Bedeutung von EWE erreicht.“

Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler stellt regionalökonomische Effekte der EWE AG vor
Die Ergebnisse der Conoscope-Studie im Einzelnen:
Jeder Euro bei EWE führt zu 60 Cent zusätzlicher Wertschöpfung in der Region Jeder Euro bei EWE führt zu 60 Cent zusätzlicher Wertschöpfung in der Region

Die Geschäftstätigkeit von EWE führt zu einer Wertschöpfung von insgesamt über 2,4 Milliarden Euro – allein in der Ems-Weser-Elbe-Region. Davon entstanden im Jahr 2019 rund 1,5 Milliarden Euro direkt bei EWE.

Weitere rund 950 Millionen Euro entstanden bei beauftragten Unternehmen und durch die Kaufkraft der Menschen, die dort und bei EWE beschäftigt sind.

Jeder Arbeitsplatz bei EWE ist mit mehr als zwei Arbeitsplätzen in der Region verknüpft Jeder Arbeitsplatz bei EWE ist mit mehr als zwei Arbeitsplätzen in der Region verknüpft

In Ems-Weser-Elbe gehen insgesamt knapp 17.500 Arbeitsplätze auf die Geschäftstätigkeit von EWE zurück. Auf die direkt bei EWE beschäftigten Menschen entfielen dabei im Jahr 2019 rechnerisch insgesamt 5.675 Arbeitsplätze.

In der Region entstanden weitere 11.697 Arbeitsplätze bei Lieferanten und Dienstleistern.

Der gesamte auf EWE basierende Beschäftigungseffekt entspricht 39 Prozent der Arbeitnehmer mit Arbeitsort Oldenburg (2017).

Jeder bei EWE verdiente Euro Einkommen zieht 1,1 Euro Einkommen nach sich Jeder bei EWE verdiente Euro Einkommen zieht 1,1 Euro Einkommen nach sich

In Ems-Weser-Elbe basieren Einkommen in Höhe von fast 900 Millionen Euro auf der Geschäftstätigkeit von EWE.

Die direkt bei EWE beschäftigten Menschen haben dabei 430 Millionen Euro Einkommen erzielt. Hinzu kamen über Leistungsverflechtungen weitere 466 Millionen Euro Einkommen bei Unternehmen in der Region.

567 Millionen Euro Steuern und Abgaben verbleiben in der Region 567 Millionen Euro Steuern und Abgaben verbleiben in der Region

Im Jahr 2019 hat EWE insgesamt 1.030,5 Millionen Euro an direkten Steuern und Abgaben entrichtet. Davon verblieben 206,9 Millionen Euro in Niedersachsen und der Region – 823,6 Millionen Euro flossen an die Bundesebene.

Über die wirtschaftlichen Verflechtungen entstanden durch EWE weitere Steuern und Abgaben von beauftragten Unternehmen und den jeweiligen Beschäftigten. Davon verblieben 218,8 Millionen Euro in Niedersachsen und der Region.

Hinzu kamen Zinsen und Dividenden an die kommunalen Anteilseigner von EWE in der Region in Höhe von 141,2 Millionen Euro.

Von jedem bei EWE ausgegebenen Euro bleiben 41 Cent in der Region Von jedem bei EWE ausgegebenen Euro bleiben 41 Cent in der Region

EWE bezieht eine hohe Zahl an Dienstleistungen und Vorprodukten aus der Region. Betrachtet man alle Ausgaben und Zahlungsströme von EWE ergibt sich eine regionale Verbleibsquote von 41 Prozent.

Im Jahr 2019 waren dies insgesamt 1.227,6 Millionen Euro. Nicht berücksichtigt sind in dieser Betrachtung die Einkäufe von Energie, weil diese faktisch nicht aus der Region bezogen werden können.

Zum Nachblättern – Studie zur Regionalwirtschaftlichen Bedeutung von EWE zum Herunterladen Regionalwirtschaftliche Effekte des EWE-Konzerns (pdf, 2,3 MB) herunterladen
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