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26.09.2019

Geballte Frauenpower bei EWE

PwC-Netzwerk „women&energy“ zu Gast in Oldenburg

Vortrag women&energy

Die EWE-Kolleginnen bekamen am Mittwoch Verstärkung: Über 90 Frauen aus 40 deutschen Energieunternehmen kamen zum Netzwerken in die Tirpitzstraße. Den Auftakt zum PwC-Frauennetzwerktreffen in Oldenburg, das bereits zum 18. Mal stattfand, machte am Dienstagabend Irina Lucke, technische Geschäftsführerin der Offshore-Tochter EWE OSS. Sie beschrieb mit viel Wortgewandtheit und Humor, wie EWE vor elf Jahren erste Erfahrungen im Offshore-Geschäft sammelte.

Am Mittwochmorgen trafen sich die 90 Teilnehmerinnen in der Tirpitzstraße. „Jetzt weiß ich, wie sich Frauen fühlen, wenn sie in einen Raum voller Männer kommen“, sagte Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender von EWE. Er gab Einblicke, wie EWE mit Herausforderungen und Chancen der Energiebranche umgeht. „Wir alle gestalten täglich eines der spannendsten und aktuellsten Themen mit: die Energiewende. Genau das motiviert mich jeden Morgen aufzustehen.“ Dohler wünscht sich deutlich mehr Frauen in Verantwortung. Sie seien aber häufig noch zu zurückhaltend, was das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten angehe und sollten sich öfter einfach einlassen. Natürlich müssten die Unternehmen attraktive Bedingungen zur Work-Life-Balance schaffen. „Da sind wir als EWE dran, und ich unterstütze das sehr“, sagte Dohler.

Es folgten Workshops, moderiert von EWE- und PwC-Kolleginnen. Themen waren etwa Chancen von New Work, der Umgang mit neuen Geschäftsfeldern, Ideen und Möglichkeiten für ein Zuhause 2030 und die Gestaltung der Energiewende im EWE-Projekt enera. Dabei kamen auch agile Methoden wie Lego Serious Play und Design Thinking zum Einsatz. „Ich stelle fest, dass EWE ein total spannendes, offenes Unternehmen ist“, sagte eine Teilnehmerin. „Das hat sich auch in den vielfältigen Themen der Workshops gezeigt und am entspannten Austausch auf der gesamten Veranstaltung“, teilte eine weitere Teilnehmerin die Begeisterung.

Die Chefpersonalentwicklerin der Deutschen Bahn, Ursula Schütze-Kreilkamp, thematisierte in ihrem Vortrag, dass Frauen sich unabhängig von Förderung selbst aktiv einbringen müssen, um im Job erfolgreich zu sein und gesehen zu werden.  Geleitet von einem klaren Blick auf die ernüchternden Fakten zum Anteil weiblicher Führungskräfte in Deutschland und mit einer Portion Provokation lautete ihr Beitrag „Verstecken gilt nicht!“

„Das waren eineinhalb energiereiche und inspirierende Tage“, sagte EWE-Vorständin Marion Rövekamp zum Abschluss. „Ich habe wieder einmal festgestellt, wie wichtig und hilfreich es ist, regelmäßig über den Tellerrand zu schauen, sich zu vernetzen und als Gastgeber solche Formate zu fördern.“

Frauennetzwerk "women&energy"

Das deutschlandweite Frauennetzwerk „women&energy“ wurde 2010 von der Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft Price Waterhouse Coopers ins Leben gerufen und fand jetzt zum 18. Mal und erstmals in Oldenburg statt. Das Netzwerk will die Position von Frauen in der Energiebranche gezielt stärken. Durch den Ausbau von Geschäftsbeziehungen, die Vernetzung untereinander und einen konsequenten Wissensaustausch soll das gesamte berufliche Umfeld von Frauen in der Energiebranche langfristig und grundsätzlich verbessert werden.