EWE baut Biogasaktivitäten weiter aus
Zweite Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen
Oldenburg, 11. September 2009. Der Oldenburger Energiekonzern nahm heute in Wüsting die zweite Biogasaufbereitungsanlage im EWE-Netzgebiet in Betrieb und setzt damit sein Engagement im Bereich der Biogasnutzung konsequent fort. Die Anlage wurde an die bereits bestehende Biogasanlage angeschlossen. Einen Teil des darin überwiegend aus Mais erzeugten Biogases modifiziert die Aufbereitungsanlage so, dass es der Qualität von Erdgas entspricht und speist es dann direkt in das Erdgasnetz von EWE ein. Dadurch kann das Biogas jetzt überall im EWE-Erdgasnetzgebiet zwischen Ems und Elbe von den Kunden der EWE AG genutzt werden. Bislang diente es nur dazu, vor Ort in Wüsting Strom und Wärme zu erzeugen.
„Biogas ist ein wichtiger Baustein in der Energieversorgung der Zukunft. Wir sehen uns im Bereich der Biogasaufbereitung als starker Partner der Landwirtschaft und wollen den CO2-neutralen Energieträger Biogas verstärkt zur Energienutzung einsetzen", erklärt Stefan Tholen, regionaler Vetriebsleiter der EWE AG. Mit Mais kommt in Wüsting zwar ein Nahrungsmittel zur Energieerzeugung zum Einsatz, dieser Mais wird in Deutschland aber auch auf Brachflächen angebaut. „Damit konkurrieren diese Maismengen nicht mit der Nachfrage aus der Nahrungsmittelindustrie", sagt Tholen.
Die von der EWE AG betriebene Anlage wird jährlich zirka 5,8 Millionen Kubikmeter Bioerdgas in das Gasnetz einspeisen. Diese Menge reicht aus, um rund 2.300 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen. Beim Bau der Anlage, für den EWE 3,7 Mio. Euro investierte, setzte der Oldenburger Energieversorger auf Unternehmen aus der Region. EWE plant künftig weitere Biogasaufbereitungsanlagen in Betrieb zu nehmen, um sein Engagement im Bereich der Zukunftsenergie Biogas weiter voranzutreiben.
Das Thema „Energieversorgung der Zukunft" steht auch im Mittelpunkt des öffentlichen Vortrags, den EWE-Geschäftsregionsleiter Thomas Windgassen im Rahmen der Energiewoche am Mittwoch, 16. September 2009, in der Peter-Ustinov-Schule in Hude hält.
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