EWE und EnBW besiegeln strategische Partnerschaft
Aktien übertragen – Abschluss der Transaktion in Oldenburg
Oldenburg, 21. Juli 2009. Die strategische Partnerschaft zwischen der EWE AG und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist offiziell. Am heutigen Dienstag, 21. Juli 2009, wurden die Aktien der EWE an die EnBW übertragen. Nachdem das Bundeskartellamt den Erwerb von 26 Prozent der EWE Aktien durch die EnBW vor kurzem erlaubt hat, ist die Transaktion damit abgeschlossen. Das Gesamtvolumen der Transaktion beträgt rund zwei Milliarden Euro.
Der EWE Vorstandsvorsitzende, Dr. Werner Brinker, sieht in der Zusammenarbeit eine klare Stärkung beider Partner und damit auch des Energiestandortes Deutschland. „Kunden, Mitarbeiter und die Kommunen werden von dieser Zusammenarbeit profitieren“, kündigte Brinker an. Immerhin geht es im EWE-Konzern um mehr als 5.000 Arbeitsplätze.
Die Gespräche über konkrete gemeinsame Projekte würden umgehend aufgenommen.
Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW: "Mit dem heutigen Tag geben wir den Startschuss für eine lang anhaltende und erfolgreiche Partnerschaft. Die EWE und die EnBW sind zwei starke Unternehmen in zwei sich ideal ergänzenden komplementären Regionen mit einem gemeinsamem Markt- und Partnerschaftsverständnis.“
Den Einstieg von EnBW bei EWE können auch die Kommunen als Erfolg verbuchen. Die 21 Landkreise des Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverbandes können damit die 2004 von E.ON erworbenen Anteile wieder abtreten. „Mittelfristig entlastet es die Gebietskörperschaften von den mit der Finanzierung verbundenen Zinslasten“, sagt Henning Schultz, Geschäftsführer des Ems-Weser-Elbe Versorgungs- und Entsorgungsverbandes.
„EWE hat bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit einem strategischen Partner gemacht“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende Günther Boekhoff. Damit ist eine wichtige Voraussetzung für die weitere positive Entwicklung von EWE geschaffen.
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