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EWE erwirbt niedersächsischen Windpark

Energiekonzern baut Windenergieaktivitäten weiter aus


Oldenburg, 26. Juni 2009. Der Oldenburger Energiekonzern EWE erwirbt den rund 18 Megawatt (MW) großen Windpark Elsdorf II (Niedersachsen) und baut damit seine Aktivitäten im Bereich der Windenergie weiter aus. EWE kauft den Windpark vom spanischen Projektentwickler Gamesa Energia S.A. aus Madrid. Dessen in Oldenburg ansässige Niederlassung Gamesa Energie Deutschland GmbH hat den Windpark entwickelt. Der zwischen Bremen und Hamburg im Landkreis Rotenburg (Wümme) gelegene Windpark erzeugt etwa 42 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Dies entspricht einem Jahresstromverbrauch von zirka 12.000 Durchschnittshaushalten und einer jährlichen CO2-Einsparung von rund 22.850 Tonnen. Die Inbetriebnahme erfolgte zwischen Mai und Juli 2008. Zur Kaufsumme machen die Unternehmen keine Angaben.

„Mit dem Erwerb des Windparks Elsdorf II setzen wir unsere Wachstumsstrategie im Bereich der Windenergienutzung konsequent fort. Die acht Windenergieanlagen, die wir ab sofort betreiben werden, ergänzen das bestehende EWE-Portfolio ausgezeichnet. Ziel ist es, unsere Windenergiekapazitäten an Land auszubauen, indem wir eigene Windparks entwickeln, aber auch zielgerichtet einzelne Windparks erwerben“, erklärt Dr. Thomas Neuber, EWE-Vorstand Beschaffung und Produktion. Durch den Kauf des Windparks Elsdorf II steigert die EWE AG die installierte Leistung im Bereich der Windenergie um rund 20 Prozent. Aktuell betreibt EWE rund 45 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zirka 80 MW.

Neben den Windenergieaktivitäten an Land und in Küstennähe, engagiert sich der Oldenburger Energiekonzern auch bei der auf hoher See erzeugten elektrischen Energie. So baut EWE zurzeit gemeinsam mit E.ON und Vattenfall Deutschlands ersten Offshore-Windpark alpha ventus 45 Kilometer vor der Nordseeinsel Borkum und beteiligt sich federführend an der Realisierung des Offshore-Windparks Riffgat 15 Kilometer vor Borkum.



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