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Gasspeicher Moeckow: EWE setzt auch auf regionale Unternehmen


Oldenburg, 18. Dezember 2008. Die Oldenburger EWE AG setzt bei ihrem geplanten Erdgasspeicherprojekt in Moeckow im Landkreis Ostvorpommern auch auf Unternehmen aus der Region. Das 300-Millionen-Projekt ist EWE zufolge von großer Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern. „Nach unserer Erfahrung könnten neben Spezialbauleistungen etwa ein Drittel der Arbeiten von regionalen Unternehmen kommen. Dies sind insbesondere Leistungen im Zusammenhang mit Hoch- und Tiefbau, Anlagenbau, technischem Ausbau und Haustechnik", sagt Projektleiter Thomas Beutel.

Bei den jährlichen Aufwendungen für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten – sie machen annähernd eine Million Euro aus – handelt es sich zur Hälfte um allgemeine Leistungen, wie Montagearbeiten, Haustechnik, Wachdienst Reinigungsservice, Gartenpflege und Catering. Auch sie könnten Beutel zufolge von Unternehmen der Region kommen. „Für den Betrieb vor Ort benötigt EWE etwa zehn Arbeitskräfte – einen Ingenieur, drei Meister und sechs gewerbliche Arbeitnehmer. Neben dem Ingenieur hat EWE bereits drei weitere Arbeitnehmer aus der Region gefunden.

Mit dem Erdgasspeicher will die EWE AG ihre Speicherkapazität für Erdgas weiter ausbauen. Der Speicher im Salzstock Moeckow, etwa 20 Kilometer südlich von Greifswald, soll als Kavernenspeicher angelegt werden. Kavernen sind Hohlräume, die durch Ausspülen unterirdischer Salzsteinformationen entstehen. EWE betreibt bereits in Niedersachsen zwei Speicher und einen weiteren in Rüdersdorf bei Berlin.

Derzeit befindet sich EWE mit dem Projekt in der Phase der Genehmigungsplanung



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