EWE bei Zukunftsprojekt ganz vorne
Mehr als 300 Brennstoffzellen-Heizgeräte bis 2012
Oldenburg, 23. September 2008.
Der Energiedienstleister EWE plant, in den nächsten Jahren mehr als 300 Brennstoffzellen-Heizgeräte in seinen Vertriebsgebieten in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu installieren. Damit stellt EWE den größten Anteil am heute in Berlin offiziell startenden bundesweiten Praxistest von Brennstoffzellen fürs Eigenheim. Insgesamt werden im Praxistest mit dem Namen Callux bis 2012 mehr als 800 stationäre Brennstoffzellen-Heizgeräte installiert. Partner sind neben EWE vier weitere Energieversorger, vier Gerätehersteller, ein Institut und die Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzelle. EWE gehört zu den Pionieren beim Thema Brennstoffzellen-Technologie. Bereits seit 1998 testet EWE Brennstoffzellen-Heizgeräte verschiedener Hersteller. „Brennstoffzellen sind die effizienteste Technologie im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung, die deshalb für einen Ressourcen schonenden Einsatz im Einfamilienhaus sehr gut geeignet ist. Denn als eines der größten Energieunternehmen in Deutschland übernehmen wir Verantwortung für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energieversorgung", erklärt Dr. Thomas Neuber, EWE-Vorstand Beschaffung und Produktion, das Engagement des Energiedienstleisters.
Bundesminister Wolfgang Tiefensee, der heute den nationalen Praxistest Callux offiziell startete, überzeugte sich bereits im Sommer 2007 von den EWE-Aktivitäten im Bereich Brennstoffzelle. Während seines Besuchs in Oldenburg besichtigte er mehrere von EWE betriebene Anlagen und zeigte sich beeindruckt vom Potential der stationären Anwendung. EWE-Vorstand Dr. Neuber: „Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir das Potential der Brennstoffzelle in der Hausenergieversorgung nutzen und die Technologie zur Marktreife führen. Das Leuchtturmprojekt Callux ist ein wichtiger Baustein für die EWE-Vision einer zukünftigen Energieversorgung." Im Rahmen des Callux-Praxistests sind bereits erste von EWE installierte Anlagen in Betrieb gegangen. „Noch in diesem Jahr werden wir eine Handvoll weiterer Brennstoffzellen-Heizgeräte installieren. Das Gros der Anlagen folgt aber erst nach der ersten Projektphase in ein bis zwei Jahren", so Dr. Thomas Neuber.
Mehr Informationen zum Praxistest von Brennstoffzellen fürs Eigenheim gibt es unter www.callux.net
, weitere Informationen zu EWE unter www.ewe.de.
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