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EWE-Erdgastankstellen: TÜV bestätigt zehn Prozent Biogasanteil


Oldenburg, 23. September 2008.
Der TÜV-Nord hat der Oldenburger EWE AG jetzt per Zertifikat bestätigt, dass die Erdgasmenge (L-Gas), die EWE als Kraftstoff über die Erdgastankstellen im Bereich Ems-Weser-Elbe verkauft, bilanziell einen Mengenanteil von mindestens zehn Prozent Biogas enthält.

„Der TÜV bestätigt auch, dass die beigemischte Biogasmenge über geeichte und regelmäßig geprüfte Messeinrichtungen in das vorhandene Erdgasnetz am Erzeugungsstandort eingespeist wird", sagt Olaf Schröder, bei EWE Produktverantwortlicher für Erdgas als Kraftstoff. EWE speist Biogas im emsländischen Werlte in das Netz ein. Dort hat das Unternehmen im November letzten Jahres eine Biogasaufbereitungsanlage in Betrieb genommen.

„Mit dieser Beimischung kommt EWE bereits frühzeitig der Selbstverpflichtung der deutschen Gaswirtschaft nach. Sie besagt, Erdgas als Kraftstoff bis zum Jahr 2010 bis zu zehn Prozent Biogas beizumischen", so Schröder.

„Erdgasfahrer, die an den entsprechenden Tankstellen im EWE-Versorgungsgebiet tanken, leisten schon heute einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz." Generell fallen Schröder zufolge im Vergleich zu Benzin bei der Verbrennung von Erdgas bis zu 25 Prozent weniger klimaschädliches Kohlendioxid an. Durch eine zehnprozentige Beimischung von Biogas spare ein Erdgasfahrzeug sogar gut 30 Prozent CO2 ein.

Biogas ist als Energieträger CO2-neutral. Das heißt, dass bei der Verbrennung von Biogas nur soviel klimaschädliches CO2 entsteht, wie vorher von der verwendeten Biomasse – zu ihrem Wachstum – aufgenommen wurde, beziehungsweise wie bei der Verwendung von tierischen Abfällen bei deren Verrottung entstehen würde.



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