Einen Biber für die Burg
EWE-Kindertagesstätte „Biberburg“ feierlich eröffnet
Oldenburg, 6. September 2008.
Zur Eröffnung der betriebseigenen Kindertagesstätte (Kita) Biberburg hat heute Dr. Werner Brinker, EWE- Vorstandsvorsitzender, seine Hände in Farbe getaucht. Er verzierte mit seinem Handabdruck eine Holztafel mit dem Logo der Kita, einem Biber. Rund 150 Gäste aus Bildung, Erziehung und Politik, darunter der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, verfolgten den symbolischen „Händedruck" in der Biberburg im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück.
Seit Anfang August spielen und lernen dort, auf circa 3.600 Quadratmetern, mehr als 70 Kinder von Mitarbeitern des EWE-Konzerns. Rund ein Jahr haben die Bauarbeiten der Kita gedauert. Das vom Oldenburger Architekturbüro Droste Droste & Urban entworfene und nach modernen pädagogischen Maßstäben ausgerichtete Gebäude bietet viel Raum für die unterschiedlichen Altersgruppen. Die Biberburg beherbergt zurzeit 38 Krippen-, 27 Kindergarten- und neun Hortkinder. Das Investitionsvolumen für den Bau beläuft sich auf ca. sechs Millionen Euro.
Was genau EWE dem Nachwuchs alles bietet, davon konnten sich die Gäste bei einem Rundgang durch das Gebäude mit eigenen Augen überzeugen: Neben modern ausgestatteten Gruppenräumen laden unter anderem eine Werkstatt, ein Labor, ein Atelier und eine Kinderküche zum Lernen und Entdecken ein. Ehrengast Dr. Hermann Kues lobte die Investitionen von EWE in die betriebliche Kinderbetreuung: „Der demographische Wandel macht Fachkräfte rar. Unternehmen werden eine höhere Produktivität haben, wenn es ihnen heute gelingt, Fachkräfte zu binden. Das sind häufig junge Väter und Mütter. Ich bin deshalb froh, zu sehen, wie ein für die Region so wichtiger Arbeitgeber seine Mitarbeiter dabei unterstützt, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren." EWE habe somit eine Vorbildfunktion für viele andere Unternehmen, so Kues. Das Bundesfamilienministerium stellt im Rahmen des Programms „Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung" Mittel des Europäischen Sozialfonds für die Betreuung unter dreijähriger Kinder zur Verfügung.
Auch Oldenburgs Oberbürgermeister Prof. Gerd Schwandner würdigte das Engagement des Energiedienstleisters. Mit der EWE-Kita mache Oldenburg seinem Namen als „Stadt der Wissenschaft 2009" alle Ehre. „Als ,Übermorgenstadt’, die in die Zukunft und an die Zukunft ihrer Bürger denkt, wollen wir unter anderem Talente fördern. Genau das passiert in der Biberburg, wo zum Beispiel Wissenschaft für Kinder begreifbar gemacht wird", sagte Schwandner.
Das Betreuungsangebot kommt auch bei den EWE-Mitarbeitern gut an. „Die Nachfrage nach Kita-Plätzen ist enorm", freute sich EWE-Chef Brinker. „Von unserer Kinderbetreuung profitieren aber nicht nur die Mitarbeiter. Für uns als Unternehmen ist es enorm wichtig, dass qualifizierte Fachkräfte nicht für längere Zeit ausfallen müssen", betonte Brinker.
Besonderen Wert legt die Kita auf flexible Öffnungszeiten, die sich ganz nach den Bedürfnissen der Mitarbeiter richten. Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts der Biberburg bildet der Bereich frühkindliche Förderung. „Bei uns werden die Kinder nicht einfach nur betreut", unterstrich Ingrid Eilers-Bruns, Kita-Leiterin und Geschäftsführerin der Trägergesellschaft BIBER GmbH. Vielmehr bekämen sie alle Möglichkeiten, um spielerisch zu lernen und die Welt zu entdecken. Dabei helfen insgesamt 18 Erzieherinnen, die sich um die Mädchen und Jungen im Alter von zwei Monaten bis zwölf Jahren kümmern.
Die Kinder haben sich in der Biberburg schon gut eingelebt. Wie gut, das zeigten einige Mädchen und Jungen den Gästen bei einer kleinen Gesangsdarbietung. Außerdem hatten alle Kita-Kinder geholfen, die Eröffnungsfeier mit vorzubereiten. Dazu hatten sie die Holztafel mit dem Biberburg-Logo ebenfalls mit ihren Handabdrücken verziert.
EWE mit Hauptsitz in Oldenburg ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Das Leistungsspektrum des Konzerns umfasst Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Energie- und Umwelttechnik, Gastransport und -handel sowie Telekommunikation und Informationstechnologie. Damit bietet EWE klassische und innovative Dienstleistungen aus einer Hand. Die Netz-Infrastruktur von EWE zeichnet sich aus durch hohe technische Qualität, Versorgungssicherheit und wirtschaftlich effizienten Betrieb. Frühzeitig hat EWE seine Kernkompetenzen zum Betreiben komplexer Netze und sein umfassendes Know-how an Fernwirk- und Regeltechnik zu einem zukunftsorientierten Multi-Service-Angebot ausgebaut. Über das angestammte Geschäftsgebiet in Norddeutschland hinaus ist EWE auch in den neuen Bundesländern, Polen und in der Türkei erfolgreich tätig. Der EWE-Konzern beschäftigte Ende 2007 rund 4.700 Mitarbeiter und setzte 4,7 Mrd. Euro um.
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