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Erdgasverbrauch von Einfamilienhäusern im Nordwesten deutlich gesunken

Studie belegt erstmals:


Oldenburg/Bremen, 13. März 2008.
Der Erdgasverbrauch von Einfamilienhäusern in Nordwestdeutschland ist in den vergangenen zehn Jahren um 19 Prozent zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, für die der Oldenburger Energiekonzern EWE gemeinsam mit dem Bremer Energie Institut 25.000 anonymisierte Datensätze mit Angaben zum Erdgasverbrauch analysierte und rund 700 Hauseigentümer befragte.

Während im Jahr 1997 ein Einfamilienhaus im Ems-Weser-Gebiet durchschnittlich rund 27.400 Kilowattstunden (kWh) Erdgas für Heizung und Warmwasser benötigte, waren es in 2006 nur noch etwa 22.250 kWh.
Wie die Studie zeigt, ist diese Entwicklung auch darauf zurückzuführen, dass sich das Wetter in den vergangenen zehn Jahren verändert hat und die Zahl der Personen, die in Einfamilienhäusern im Ems-Weser-Gebiet leben, gesunken ist. „Einen entscheidenden Beitrag zum sinkenden Verbrauchstrend haben die Hauseigentümer aber selbst geleistet. Denn viele von ihnen haben in moderne Heiztechnik investiert“, sagt Dr. Klaus-Dieter Clausnitzer, Projektleiter beim Bremer Energie Institut und Autor dieser bundesweit einmaligen Studie.

Der Erhebung zufolge nahmen dabei elf Prozent derjenigen, die ihre Heizungsanlage modernisierten, finanzielle Hilfen in Anspruch. Die von EWE in Form von Darlehen angebotene Förderung war hier besonders beliebt: Danach gefragt, wer oder wodurch sie gefördert wurden, gaben die meisten Hauseigentümer das Förderportfolio des Oldenburger Energiekonzerns an. „In unseren EWE ServicePunkten und KundenCentern geben wir Kunden Energiespartipps und informieren sie über Maßnahmen zur zeitgemäßen Heizungsmodernisierung sowie deren Finanzierung. Damit geben wir Hauseigentümern in der Region wichtige Instrumente an die Hand, mit denen sie ihren Energieverbrauch senken und so Geldbeutel und Umwelt schonen können“, erklärt EWE-Energieberater Michael Klüser.

Ein weiterer, den Erdgasverbrauch senkender Effekt ergibt sich aus der gesunkenen Haushaltsgröße im Ems-Weser-Gebiet. Laut Studie lebten im Jahr 2006 in rund 40 Prozent der Einfamilienhäuser weniger Personen als noch vor zehn Jahren.

Dass Information und Beratung die Entwicklung des Erdgasverbrauchs beeinflusst, verdeutlicht die Studie obendrein: Mehr als 60 Prozent der Befragten, die eine modernisierende, Erdgasverbrauch senkende Maßnahme in Auftrag gaben, informierten sich im Vorfeld. Dabei nannten die meisten Hauseigentümer die örtlichen Handwerksbetriebe und den Energieversorger EWE als Informationsquelle. „Seit fast 70 Jahren beraten wir unsere Kunden zum Thema Energiesparen. Die Studie zeigt einmal mehr, dass wir mit unseren Service-Leistungen auf dem richtigen Weg sind, unseren Kunden zu einem effizienten Umgang mit Energie zu verhelfen“, sagt Klüser.

In diesem Zusammenhang macht der Oldenburger Energieversorger auf das EWE-Energiesparbuch mit 40 Tipps rund ums Energiesparen im Haushalt und das EWE-Energiesparkonto aufmerksam, mit dem Kunden die Entwicklung ihres Energieverbrauchs nachvollziehen können. Darüber hinaus testet EWE mit der EWE Box als einer der ersten deutschen Energieversorger ein neuartiges Energiemess- und Informationssystem. Damit haben die Kunden jederzeit ihren Strom- und Erdgasverbrauch im Blick.

EWE mit Hauptsitz in Oldenburg ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Das Leistungsspektrum des Konzerns umfasst Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Energie- und Umwelttechnik, Gastransport und -handel sowie Telekommunikation und Informationstechnologie. Damit bietet EWE klassische und innovative Dienstleistungen aus einer Hand. Die Netz-Infrastruktur von EWE zeichnet sich aus durch hohe technische Qualität, Versorgungssicherheit und wirtschaftlich effizienten Betrieb. Frühzeitig hat EWE seine Kernkompetenzen zum Betreiben komplexer Netze und sein umfas-sendes Know-how an Fernwirk- und Regeltechnik zu einem zukunftsorientierten Multi-Service-Angebot ausgebaut. Über das angestammte Geschäftsgebiet in Norddeutschland hinaus ist EWE auch in den neuen Bundesländern, Polen und in der Türkei erfolgreich tätig. Der EWE-Konzern beschäftigte Ende 2006 rund 5.800 Mitarbeiter und setzte 9,0 Mrd. Euro um.
www.ewe.de

Das bremer energie institut wurde im Jahr 1990 vom Bremer Senat gegründet und dem Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in der Freien Hansestadt Bremen angegliedert. Es ist ein Institut an der Universität Bremen und kooperiert zudem mit der Jacobs University Bremen (vormals International University Bremen). Seit dem September 2005 ist das Institut zudem auf dem Campus der Jacobs University angesiedelt. Satzungsgemäß dient das Institut der Forschung und Beratung auf dem Gebiet der Energiewirtschaft und -politik. Das bremer energie institut widmet sich vorwiegend den Problemen der Durchsetzung rationellerer Methoden der Energienutzung und -verwendung, einschließlich Kraft-Wärme-Kopplung und dem Einsatz erneuerbarer Energien und Technologien zu deren Verwendung. Das interdisziplinär (Architektur, Ingenieurwissenschaften, Physik, Wirtschaftswissenschaften) besetzte Institut erarbeitet sowohl Studien und Gutachten zur nationalen, regionalen und kommunalen Energiepolitik als auch konzeptionelle innovative Planungen von Energieanlagen vorwiegend für Unternehmen und Einrichtungen.
www.bremer-energie-institut.de/ 

 



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