Kooperation von EWE AG und SWM
Ausbau der umweltfreundlichen Windenergie
Oldenburg/München, 27. Februar 2008.
Klimaschutz und ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Die CO2 Reduktionsziele der EU für Deutschland erfordern einen konsequenten Ausbau der regenerativen Energieerzeugung im deutschen Energiemix. Eine der aussichtsreichsten Optionen stellt aktuell die Stromerzeugung aus Windenergie dar. Deren Nutzung ist jedoch technisch und finanziell aufwändig und mit den Risiken des Einsatzes einer jungen Technologie verbunden. Die kommunalen Unternehmen EWE AG und SWM haben daher beschlossen, ihre langjährige Erfahrung, ihr Wissen und ihre Finanzkraft zu bündeln und zusammenzuarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde jetzt unterschrieben.
Die neuen Partner EWE AG und SWM wollen ihre Stromproduktion aus Windenergie erweitern, neue On- und Offshore Projekte im In- und Ausland entwickeln, errichten und betreiben. Die Zusammenarbeit soll sich auch auf den Enova Offshore-Windpark Riffgat vor Borkum erstrecken. Erst im Januar erhielt Riffgat den Standortvorbescheid. EWE beteiligt sich seit 2004 an der Projektentwicklung des Windparks.
Gerade als kommunale Unternehmen sehen sich EWE AG und SWM in einer besonderen Verantwortung für nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz. Beide setzen seit Jahren auf den konsequenten Ausbau der regenerativen Energieerzeugung mittels Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie und Biomasse. Als langjähriger Windparkbetreiber verfügt EWE, einer der größten Energieversorger in Deutschland, über besondere Kompetenz in Sachen Windenergie. Zudem ist EWE Projektpartner beim ersten Off-shore-Testfeld in der deutschen Nordsee. Dr. Thomas Neuber, Vorstand Beschaffung und Produktion der EWE AG: „Mit unserem Offshore-Windpark alpha ventus leisten wir bereits Pionierarbeit bei der Weiterentwicklung der Nutzung erneuerbarer Energien unter technisch sehr anspruchsvollen Bedingungen. Unser Offshore-Engagement wollen wir zukünftig ausbauen und freuen uns, mit den Stadtwerken München einen kompetenten Partner an unserer Seite zu haben.“
Die SWM, größtes kommunales Unternehmen und sechstgrößter Energieversorger Deutschlands, sind Vorreiter bei der Nutzung der Geothermie. Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM-Geschäftsführung: „Die EWE AG und die SWM passen aufgrund ihres kommunalen Hintergrunds und ihrer nachhaltigen Energiepolitik hervorragend zusammen. Die SWM haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. München soll die erste deutsche Großstadt werden, in der alle Privathaushalte mit in eigenen Anlagen erzeugtem Strom aus regenerativen Energien versorgt werden können. Die neue Kooperation ist für uns ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen.“
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