Offshore-Windpark Riffgat
Standortvorbescheid erteilt
Oldenburg, 25. Januar 2008.
Für den Enova Offshore-Windpark Riffgat hat das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg jetzt den Standortvorbescheid erteilt. Der Standortvorbescheid ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Realisierung dieses Windparks. EWE beteiligt sich seit 2004 an der Projektentwicklung des Windparks, der von der Unternehmensgruppe Enova aus dem ostfriesischen Bunderhee initiiert wurde.
„Mit Riffgat wollen wir unser Offshore-Engagement ausbauen und die Offshore-Technologie vorantreiben,“ sagt Dr. Thomas Neuber, EWE-Vorstand für Beschaffung und Produktion. EWE ist seit 2006 Projektpartner beim ersten Offshore-Testfeld alpha ventus in der deutschen Nordsee.
Der Standortvorbescheid ist eine wichtige Teilgenehmigung. Er besagt, dass der Standort für die Errichtung und den Betrieb eines Offshore-Windparks, bestehend aus max. 44 Windenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von max. 164 m und einer Leistung von max. je 6 MW, sowie eines Umspannwerks und der windparkinternen Kabel im Meeres-boden geeignet ist.
Vorteil des Standortes ist die Nähe zu den nächstgelegenen Häfen Borkum (25 km), Emden (65 km) und Eemshaven (NL, 36 km). Installations- und Wartungsschiffe können den Standort in relativ kurzer Zeit erreichen. Dazu kommt die mit durchschnittlich 20 Metern relativ geringe Wassertiefe.
Nachdem der Standortvorbescheid die grundsätzliche Eignung des Gebietes bestätigt hat, werden als nächste Schritte die technische Planung und Erstellung der Genehmigungsunterlagen folgen. Eine Bauentscheidung wird nach Abschluss der Planungen und der Genehmigung gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz erfolgen.
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