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Strompreiserhöhung genehmigt


Oldenburg, 5. Januar 2007.
Die EWE AG aus Oldenburg wird den Strompreis im Allgemeinen Tarif (EWE Strom classic) zum 1. Februar 2007 anheben. Die Erhöhung ist vor allem auf gestiegene Kosten für die Förderung erneuerbarer Energie, die Umsatzsteuererhöhung sowie in geringem Umfang auf Bezugskostensteigerungen zurückzuführen. Für einen Haushalt mit durchschnittlicher Größe und einem Jahresverbrauch von 3.600 Kilowattstunden ergeben sich im Tarif EWE Strom classic (Allgemeiner Tarif) damit Jahreskosten von brutto 693,22 Euro inklusive Grundpreis. Das entspricht brutto 56,18 Euro oder 8,82 Prozent pro Jahr mehr als bisher. Der Grundpreis steigt um fünf Euro auf 55,00 Euro brutto je Jahr. Die Kilowattstunde verteuert sich um einen Cent auf brutto 17,73 Cent. Die von der Bundesnetzagentur gekürzten Netzentgelte für die Nutzung des Stromnetzes sind bei der Erhöhung berücksichtigt worden. Die höhere Umsatzsteuer verteuert den Strom um 17,48 Euro pro Jahr. Die Regierungsvertretung Braunschweig hat als Genehmigungsbehörde die neuen Preise nach Prüfung der Kosten- und Erlöslage als „gerechtfertigt“ bezeichnet.

Als Gründe für die Erhöhung nannte EWE vor allem die Kosten für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien, da in den beiden zurückliegenden Jahren mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen eingespeist wurde als prognostiziert. Dies bedeutet für EWE zusätzliche finanzielle Belastungen in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages.


Darüber hinaus mussten für die Jahre 2005 und 2006 in geringerem Umfang Strommengen für den Privatkundenbereich nachgekauft werden, um den tatsächlichen Bedarf dem prognostizierten anzupassen. Der zusätzliche Bedarf musste zu gestiegenen Preisen beschafft werden. EWE produziert selbst kaum Strom und kauft als Stromlieferant seine Mengen an den Großhandelsmärkten zu Wettbewerbspreisen. Dort sind die Preise in den vergangenen zwei Jahren stetig angestiegen.

„Wir sind weiterhin einer der günstigsten Stromanbieter in Deutschland“, betonte EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker. Er wies zudem darauf hin, dass die staatlichen Belastungen für die Stromkunden mittlerweile rund 40 Prozent des Brutto-Strompreises ausmachten; weitere 40 Prozent seien Netzkosten, 20 Prozent Beschaffungskosten. Dagegen sei der Anteil der Energie- und Netzkosten bei EWE absolut betrachtet in den vergangenen 20 Jahren sogar gesunken.

Der Großteil der EWE-Stromkunden nutzt derzeit EWE Strom classic. Für Kunden, die eine garantierte Preisstabilität bis 31.12.2008 möchten, bietet sich der EWE Strom classic fix an. Der Tarif EWE Strom classic XL hingegen eignet sich für Kunden, deren Stromverbrauch über 10.000 Kilowattstunden liegt.

Für die Ermittlung der Zählerstände zum Stichtag 1. Februar 2007 ist eine gesonderte Ablesung der Zähler nicht erforderlich. Die Kunden können auf eigenen Wunsch ihre Zähler selbst ablesen und den Zählerstand der zuständigen EWE-Geschäftsregion Anfang Februar mitteilen. Kunden, die eine Erhöhung ihrer Abschlagsbeträge wünschen, werden gebeten, sich mit EWE in Verbindung zu setzen. Die Zählerstände vom 1. Februar 2007 und Änderungen der Abschlagsbeträge können auch per Internet unter www.ewe.de mitgeteilt werden.



Zuständiger
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EWE AG

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Konzernkommunikation

Daniel Waschow
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