Gemeinsames Engagement für Brennstoffzellen - Unternehmen und Bundesverkehrsminister Tiefensee unterstreichen Potenzial dieser Zukunftstechnologie
Oldenburg, 28. August 2007.
„Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist ein zentraler Baustein für den Klimaschutz und für unsere zukünftige Energieversorgung.“ Dies betonte Bundesminister Wolfgang Tiefensee heute bei einem Besuch bei der EWE AG in Oldenburg. Der Minister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung informierte sich im EWE-Zentrum für Aus- und Weiterbildung über den aktuellen Entwicklungsstand stationärer Brennstoffzellen für Ein- und Mehrfamilienhäuser.
Die Kooperationspartner des Unternehmens – die Hersteller Baxi Innotech, CFCL, Hexis, Vaillant und Viessmann – stellten in Oldenburg ihre Brennstoffzellengeräte vor. Die Präsentation war Anlass zu einem ausführlichen Informationsaustausch zwischen Tiefensee, den Herstellern und EWE.
Der Minister zeigte sich beeindruckt von dem Potenzial der stationären Anwendung. „Ich erwarte, dass die stationäre Brennstoffzelle langfristig einen ganz wesentlichen Teil zu einer effizienten und umweltfreundlichen Wärme- und Stromversorgung unserer Gebäude beitragen wird“, so Tiefensee. EWE und die Hersteller leisteten durch ihre Praxistests einen wichtigen Beitrag zur Markteinführung dieser Technologie.
EWE ist bereits jetzt führend in der Erprobung von Brennstoffzellen und will dieses Engagement weiter intensivieren, wie Dr. Werner Brinker, Vorsitzender des Vorstands der EWE AG, betonte: „Intelligente Lösungen sind der Schlüssel zur Energieversorgung der Zukunft. Wir begrüßen, dass die Bundesregierung uns in diesem Vorhaben unterstützt.“ Es sei nur eine Frage der Zeit, bis Brennstoffzellen sich am Markt etablierten.
Unter Experten gilt die Brennstoffzellentechnologie unangefochten als die effizienteste Form der Kraft-Wärme-Kopplung. Bund und Wirtschaft fördern im Rahmen des auf zehn Jahre angelegten „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ die Weiterentwicklung der Technologie für die mobile und stationäre Anwendung. Bund und Industrie stellen jeweils rund 500 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel des Programms ist, Brennstoffzellen durch gemeinsame Demonstrationsprojekte, so genannte Leuchtturmprojekte, zur Marktreife zu bringen. Das geplante Leuchtturmprojekt in der Hausenergieversorgung ist ein Gemeinschaftsprojekt von EWE, Baxi Innotech, MVV, Vaillant und Viessmann. Die Beteiligung weiterer Unternehmen ist eine Option.
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