Richtfest für EWE-Kindertagesstätte
Oldenburg, 20. Dezember 2007.
Dass Kinder und Karriere sich nicht ausschließen müssen, beweist der Oldenburger Energiedienstleister EWE. Seit einigen Monaten baut der Konzern die betriebseigene Kindertagesstätte (Kita) „Biberburg“. Zum gestrigen Richtfest (Donnerstag, 20. Dezember) auf der Baustelle „An der Großen Wisch“ in Oldenburg, waren zahlreiche Gäste aus Bildung, Erziehung und Politik geladen.
Mit der Kita möchte EWE die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. „Eltern, die arbeiten, wird das Leben häufig unnötig schwer gemacht“, sagte Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, der die Gäste in den zukünftigen Kita-Räumen begrüßte. Denn flexibel ausgerichtete, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnittene Betreuungsplätze seien vielerorts „Mangelware“, so Brinker weiter.
Von guten Betreuungseinrichtungen profitierten neben den Eltern auch Arbeitgeber. Für den Erfolg eines Unternehmens sei es von großer Bedeutung, dass qualifizierte Mitarbeiter nicht für längere Zeit ausfielen. „Kein Unternehmen kann es sich heute leisten, auf Dauer auf gut ausgebildete Fachkräfte zu verzichten, auch EWE nicht“, betonte Brinker am Donnerstag.
Mehr als 70 Kinder von Mitarbeitern des EWE-Konzerns werden ab August nächsten Jahres regelmäßig in der Biberburg betreut. Vorgesehen sind drei Bereiche: Krippe, Kindergarten und Hort. Das pädagogische Konzept der Kita zielt auf die frühkindliche Förderung ab. Dazu zählen musikalische Früherziehung, spielerisches Erlernen von Fremdsprachen oder das Wecken naturwissenschaftlicher Interessen.
Diesem Konzept folgend werden auch die Räumlichkeiten auf einer Fläche von insgesamt 3.600 Quadratmetern ausgerichtet. Auf dem Gelände „An der Großen Wisch“ 13 entstehen unter anderem eine Kinderküche, ein Atelier, eine Werkstatt sowie ein Labor für naturwissenschaftliche Experimente. Eine bauliche Besonderheit sind begehbare Dachflächen mit einem Gewächshaus, das ebenfalls zum Lernen und Entdecken einlädt.
Entworfen hat die Biberburg das Oldenburger Architekturbüro Droste Droste & Urban. Der Name Biberburg leitet sich von der Gesellschaft „BIBER GmbH - Bildung Betreuung Erziehung“ ab, die die Trägerschaft der Kita übernimmt. Gesellschafter ist zu 100 Prozent die EWE AG. Das Investitionsvolumen für den Kita-Bau beläuft sich auf ca. sechs Millionen Euro.
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